Schäuble-Baumeister

Zu Zeiten von “Ehrenwort” wurde unterm Tisch nur mit 100.000 DM gemauschelt. Wehret den Änfängen ... hiess es damals - heute sind es über 55.000.000.000 Euro (55 Milliarden), die verschwinden und dann plötzlich wieder auftauchen - (Wozu hat man eigentlich Geld-Druck-Maschinen?) und zwar auf dem Tisch - mit einem herzhaften Lachen, und alle freuen sich über den Geldsegen ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

Bi ies im Schwarzwald dät mer sage: Schbitzbuebe obenus ...

dapd - spiegel

Wer Schätze anhäuft und sich selbst nichts gönnt, sammelt für andere; sie werden sich mit seinem Besitz ein gutes Leben machen. Aus der Bibel, Jesus Sirach 14, 4

Geld

 

1. Zufriedenheit mit seiner Lage ist der grösste und sicherste Reichtum. Marcus Tullius Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 – 43 v. Chr.

2. Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in unerzogene Kinder. Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832 - 1908

3. Die Menschen beugen sich tiefer vor vollen Taschen als vor vollen Köpfen. Unbekannter Verfasser

4. Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten einmal nicht hart waren und das Geld nicht knapp? Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Essayist, 1803 - 1882

5. Da ich selbst noch nie ein Trinkgeld bekommen habe, habe ich auch noch nie eins gegeben. Elizabeth Taylor, amerikanische Schauspielerin, geb. 1932


6. Manchmal zahlt man den höchsten Preis für Dinge, die man umsonst erhält. Albert Einstein, deutscher Atomphysiker, 1879 - 1955

7. Wer seine Wünsche zähmt, ist immer reich genug. Voltaire

8. Der Reichtum gleicht dem Meerwasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. Arthur Schopenhauer

9. Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles. Seneca

10. Sparsamkeit ist die Fähigkeit, Geld so auszugeben, dass es einem keine Freude bereitet. Arthur “Atze” Brauner, deutscher Filmproduzent, geb. 1918

11. Man versehe mich mit Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten. Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900

12. An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil. André Kostolany, Börsenguru, 1906 -1999

13. Wenn man schon kein Glück in der Liebe hat, sollte man wenigstens reich werden. Ursula Andress, schweizer Schauspielerin, geb. 1936

14. Sparsamkeit heisst, Geld meistern anstatt vom Geld gemeistert zu werden. Raymond Hull

15. Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation. George Bernard Shaw

16. Was der liebe Gott vom Gelde hält, kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt. Peter Bamm, deutscher Schriftsteller, 1897 - 1975

17. Besitz hängt vom Geist ab – nicht umgekehrt. Ausonius

18. Schmieren und salben hilft allenthalben – hilft’s nicht bei den Kärren, dann hilft’s bei den Herren. Paul Mäder, strammer aasemer Achter, geb. 1947

19. Geld stinkt nicht, doch vieles, was damit erreicht wird, stinkt zum Himmel. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

20. Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, dass sie kein Geld haben. Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890 - 1935

21. Wohlstand ist häufig das Durchgangsstadium von der Armut zur Unzufriedenheit. Unbekannter Verfasser

22. Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt. Henry Ford

23. Die grösste Spekulation wäre es, einen Politiker zu seinem tatsächlichen Wert einzukaufen, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst gibt. André Kostolany, Börsenguru, 1906 -1999

24. Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Fels im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch. Ludwig Börne

25. Wer nichts anderes tut als Geld verdienen, hat nicht mehr verdient als Geld. Unbekannter Verfasser

26. Dreierlei Menschen haben kein Geld: Die Verschwender, die Armen und die Geizigen. Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller, 1859 - 1919

27. Wer das Geld erfunden hat, der gehört heute noch auf den Kopf gehauen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

28. Sagt er 12 meint er 10 will er haben 8 wird er wert sein 6 möchte ich geben 4 wird ich sagen 2. Arabisches Sprichwort

29. Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm. Seneca

30. Auch Milchmädchen-Rechnungen müssen bezahlt werden, oft sogar recht teuer. Ludwig Erhard, ehem. Wirtschaftsminister und Bundeskanzler

31. Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrössert man denn seinen Reiseproviant, wenn man sich dem Ziel nähert? Marcus Tullius Cicero

32. Das Geld wird sowieso bald abgeschafft, es gibt jetzt schon viele Leute, die keines mehr haben. Paul Mäder, strammer aasemer Achter, geb. 1947

33. Für Privatanleger ist der Neue Markt derzeit wie Stühlerücken auf der Titanic – egal welchen man erwischt, sie werden alle untergehen. Giuseppe Amato, Aktienhändler am 03.01.2001

34. Was es alles gibt, was ich nicht brauche. Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 -322 v. Chr.

35. Immer mehr Leute geben immer mehr Geld aus, das sie eigentlich gar nicht haben, um sich Dinge anzuschaffen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um denen zu imponieren, die sie eigentlich gar nicht mögen. Unbekannter Verfasser

36. Lieber neureich als nie reich. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

37. Wenn ich keine Gehaltserhöhung bekomme, warnt die Sekretärin ihren Chef, dann erzähle ich allen Kolleginnen, ich hätte eine bekommen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

38. Ein Mensch ist um so reicher, je mehr Dinge zu entbehren er sich leisten kann. Henry Thoreau

39. Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nie genug bekommen kann. Arabisches Sprichwort

40. Dass Geld nicht glücklich macht, aber ungemein beruhigt, sehen wir an den Börsianern, die es nervös und hektisch hin und her schieben, und zwar so lange, bis es sich in Nichts aufgelöst hat. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

41. Geld haben ist nur schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat, die man nicht mit Geld kaufen kann.  Salvador Dali, spanischer Maler, 1904 - 1989

42. Nun bin ich schon an der dritten Million. Aus den ersten beiden ist leider nichts geworden.  Franz Kern, biofranz, geb. 1944

43. Ich bin eigentlich sehr reich, denn ich besitze mehrere Schlösser; an jeder Türe eines. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

44. Etwas, das mehr kostet, als es wert ist, kann nicht teuer genug sein. Peter Jürgen Bauer

45. Der Gescheite lebt vom Dummen, und der von seiner Arbeit. Teresita Kern, 1. Ehefrau vom biofranz, geb. 1947

46. Geld ist nicht alles. Aber für Geld kriegt man alles. Carl Fürstenberg, deutscher Bankier, 1850 - 1933

47. Geld geht nie verloren, es kommt immer nur in andere Hände. Lothar Späth, ehem. Ministerpräsident v. Baden-Württemberg (als die vielen kleinen Leute zum ersten Mal Telekom-Aktien orderten und der Kurs dann in den Keller fiel, als sog. Insider den grossen Reibach machten)

48. Leider haben die Armen keine Zeit zu verlieren. Jeden Tag sterben Millionen von ihnen. Sir Bob Geldorf, Initiator der Live-8-Konzerte, geb. 1952

49. Wer reich ist, kann das Leben zu seinem Beruf machen. Nubar Gulbenkian, armenisch-englischer Ölmagnat, 1896 - 1972

50. Heutzutage hat man keine Chance mehr, sich das Leben zu leisten, das man führt. Jerry Lewis, amerikanischer Filmkomiker, geb. 1926

51. Geld macht nicht korrupt, kein Geld schon eher. Dieter Hildebrandt, Kabarettist

52. Beim Geschäft ist es wie auf dem Hühnerhof: Man muss erst eine Weile scharren, bevor man den Wurm findet. Henry Ford, amerikanischer Grossindustrieller, 1863 - 1947

53. Jeder Mensch ist bestechlich, sagte die Biene zur Wespe; nur Schiedsrichter nicht. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

54. Am schwersten auf der Welt zu verstehen ist die Einkommenssteuer. Albert Einstein, deutscher Atomphysiker

55. Geld verdirbt nicht den Charakter eines Menschen, es entlarvt ihn. Max Frisch

56. Ich habe mein Geld für Alkohol, Autos und schöne Frauen ausgegeben, den Rest habe ich einfach sinnlos verprasst. George Best

57. Die grossen Geldscheine in den Taschen der Jugend sind Zeichen einer bankrotten Gesellschaft. Luise Rinser

58. Nicht alle Reformen kosten Geld, und nicht alles, was Geld kostet, ist deshalb schon eine Reform. Helmut Schmidt, deutscher Bundeskanzler von 1974 - 1982

59. Nicht das Geld, der Neid regiert die Welt. Curt Goetz, deutscher Bühnenschriftsteller, 1888 - 1960

60. Als reich darf erst gelten, wer seine Steuern zahlen kann, ohne Schulden machen zu müssen. Bing Crosby, amerikanischer Sänger und Schauspieler, 1904 – 1977

61. Geld allein macht nicht glücklich. Aber es gestattet immerhin, auf angenehme Weise unglücklich zu sein. Jean Marais, französischer Schauspieler, 1913 – 1998

62. Ich habe zwar ein Leben lang fürs Finanzamt gearbeitet, aber anständigerweise haben mir die Leute zum Überleben genug übrig gelassen. Robert Mitchum, amerikanischer Schauspieler, 1917 – 1997

63. Wir ahnen gar nicht, wie gross der Kredit ist, den Kinder uns geben, und wie schnell er verspielt ist. Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917 - 1985

64. In den Augen der Erben ist Geiz kein Laster, sondern eine Tugend. Carl Fürstenberg, Bankier und Geschäftsführer der Berliner Handels-Gesellschaft, 1850 - 1933

65. Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner, in einem Taxi zu weinen als in einer Strassenbahn. Marcel Reich-Ranicki, deutscher Literaturkritiker, geb. 1920

66. Geld allein macht noch nicht unglücklich. Peter Falk, amerikanischer Schauspieler, geb. 1927

67. Ein Geschenk, das kein Opfer ist, ist kein Geschenk. John Steinbeck

68. Wenn man das Geld richtig behandelt, ist es wie ein folgsamer Hund, der einem nachläuft. Howard Hughes, amerikanischer Grossindustrieller, 1905 - 1976

69. Kredit : übertriebener Optimismus. Arno Sölter, deutscher Nationalökonom, geb. 1911

70. Kapital ist wie ein scheues Reh. Vertreibe es nie, sonst sucht es sich eine sichere Bleibe. Unbekannter Verfasser

71. Dem Geld darf man nicht nachlaufen. Man muss ihm entgegengehen. Aristoteles Onassis, griechischer Reeder, 1906 - 1975

72. Es gibt Länder, in denen die gefälschten Banknoten von besserer Qualität sind als die echten. Xavier Cugat, spanischer Musiker und Rumba-König, 1900 - 1990

73. Wenn sie nicht endlich aufhören, uns mit Rechnungen zu belästigen, werden wir in Zukunft woanders einkaufen. Paul Mäder, strammer aasemer Achter, geb. 1947

74. Gewinn ist notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschafteten, um Gewinne zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur lebten, um zu atmen. Hermann Josef Abs, deutscher Bankier, 1901 - 1994

75. Geld ist besser als Armut - wenn auch nur aus finanziellen Gründen. Woody Allen, amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler, geb. 1935

76. Reich sein ist wirklich nur schön, wenn man arm ist. Jean Anouilh, französischer Dramatiker, 1910 - 1987

77. Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen “Im Schweisse des Angesichts eines anderen”. Francis Bacon, englischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker, 1561 - 1626

78. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit. Oskar Blumenthal, deutscher Schriftsteller, 1852 - 1917

79. Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben; nur das Überflüssige kostet viel. Axel Munthe, schwedischer Arzt und Schriftsteller, 1857 - 1949

80. Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert. Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller, 1786 - 1837

81. Es gibt kein Geschäft, das so gemein wäre, dass nicht sofort ein anderer es macht, wenn man darauf verzichtet. Bertolt Brecht, deutscher Schriftsteller und Regisseur, 1898 - 1956

82. Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich es zinslos an mich selbst ausleihen und danach steuerneutral im Garten vergraben. Nun hätte ich die Möglichkeit, rund um die Uhr und ohne jegliche Kündigungszeit und ohne Vorschusszinsen über Teilbeträge oder das ganze Guthaben zu verfügen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

83. Wer Euch sagt, dass Ihr anders vorwärts kommt, als durch Arbeit und Sparsamkeit, der betrügt Euch. Spruch im Sparbuch der Schwenninger Volksbank 1955

84. Jeder Reiche, der dem Armen den Mund stopfen will, redet von Sachlichkeit. Gilbert Keith Chesterton, britischer Schriftsteller, 1874 - 1936

85. Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmässige Verteilung des Elends. Sir Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874 - 1965

86. Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als indem sie Geld in Babies steckt. Sir Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874 - 1965

87. Die Menschen verstehen nicht, welch grosse Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt. Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Rechner und Philosoph, 106 - 43 v. Chr.

88. Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig. Marcus Tullius Cicero, römischer Staatsmann, Rechner und Philosoph, 106 - 43 v. Chr.

89. Die Geizigen sind mit Bienen zu vergleichen: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden. Demokrit, griechischer Philosoph

90. Ich weiss nicht, ist es bodenlose Naivität oder eklatantes Unvermögen der politisch Verantwortlichen, wenn sie profilneurotischen Partylöwen und christiansenverdorbenen Fun-Kaspern die Verwaltung einer Hauptstadt anvertrauen, und sich dann noch werbewirksam zu wundern, dass innerhalb kurzer Zeit sechzig Milliarden Euro in der Kasse fehlen? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

91. Wenn ich 20 Jahre lang jedes Wochenende 1 Million Euro im Lotto gewinne, habe ich 1 Milliarde Euro beisammen. Wenn ich 1.200 Jahre jedes Wochenende 1 Million Euro verpulvere, dann kann ich mit der Verschuldung Berlin´s mithalten. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

92. Ab nächstem Jahr werden unsere Politiker nach Umfrageergebnissen und Politbarometern entlohnt. Dann wird endlich derjenige gerecht bezahlt, der seine Lügen am glaubwürdigsten rüber bringt. Es gibt allerdings noch ein Problem zu lösen: Welches “unabhängige” Institut befragt wen? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

93. Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich. Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916

94. Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch. Albert Einstein, deutscher Physiker, 1879 - 1955

95. Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. Epikur von Samos, griechischer Philosoph, 341 - 270 v. Chr.

96. Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem. Ludwig Erhard, deutscher Wirtschaftsminister, 1897 - 1977

97. Zeichen der Zeit: Schwarze Koffer und Akten mit roten Zahlen, dazu noch Manager, die mit ihren Gehältern prahlen! Hans Gruler, Schlossverwalter, geb. 1938

98. Die natürliche Grenze der Gutmütigkeit war schon immer und ist immer noch das Geld. Hans Gruler, Schlossverwalter, geb. 1938

99. Geld allein macht nicht unglücklich. Peter Falk, Schauspieler

100. Ein Staat kann  nie pleite gehen, es sind immer seine Bürger, denn Bürger kommt von  “bürgen”. Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich  nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger. Carl Fürstenberg, deutscher Bankier, 1850 - 1933
 

101. Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben. Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, 1819 - 1898

102. Sparsamkeit ist die Lieblingsregel aller halblebendigen Menschen. Henry Ford, amerikanischer Industrieller, 1863 - 1947

103. Mit Geld kann man viele Freunde kaufen - aber selten ist einer seinen Preis wert. Josephine Baker

104. Wer der Meinung ist, dass man mit Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist. Benjamin Franklin, amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker, 1706 - 1790

105. Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner. Benjamin Franklin, amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker, 1706 - 1790

106. Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen. Benjamin Franklin, amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker, 1706 - 1790

107. Ein Mann mit einem hohen Bankkonto kann gar nicht hässlich sein. Zsa Zsa Gabor, ungarische Filmschauspielerin, geb. 1919

108. Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. Mahatma Gandhi, indischer Politiker, 1869 - 1948

109. Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt. Mahatma Gandhi, indischer Politiker, 1869 - 1948

110. Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld. Paul Getty, amerikanischer Industrieller, 1892 - 1976

111. Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen Dollar irren kann, ohne dass es auffällt. Paul Getty, amerikanischer Industrieller, 1892 - 1976

112. Wir wissen nicht, was wir besitzen bis wir es verloren haben. Und niemals dürfen wir von einem anderen verlangen, was wir selber nicht zu geben bereit sind. Unbekannter Verfasser

113. Jeder Mensch sollte sich immer vor Augen halten, wie viel mehr er besitzt, als er braucht, und wie viel unglücklicher er sein könnte, als er wirklich ist.   Joseph Addison

114. Armut ist keine Schande, Reichtum auch nicht. Curt Goetz, deutscher Schriftsteller, 1888 - 1960

115. Wer Vermögen hortet, stört den Lebensrhythmus durch Unterbrechung des Geldumlaufs. Dazu hat er kein Recht. Sascha Guitry, französischer Schriftsteller und Schauspieler, 1885 - 1957

116. Der Fehler im System

Aus Michael Kents Depesche 35/2006
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2006/2006_35.html

Text: Larry Hannigan, Australien, 1971 (!) Originaltitel: "I Want the Earth Plus 5 %" ("Gib mir die Welt plus 5 Prozent"), Übersetzung und Redaktion: Michael Kent

Die Geschichte von Fabian, dem Goldschmied: "Gib mir die Welt plus 5 Prozent!"
Das unentdeckte Geheimnis des Banken- und Geldsystems - warum überall Geld fehlt!

Vorwort

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, der nachfolgende Text erzählt die Geschichte des Geldes und des Bankensystems und erhellt ganz nebenbei mehrere gut gehütete Geheimnisse.

Wir laden Sie herzlich ein, diesen Text breitflächig zu verteilen. Mindestens eine Million Menschen im deutschsprachigen Raum sollen in Kenntnis dieses Artikels kommen. Zielsetzung dieser Aktion ist, einen Bewusstseinsschub in der Bevölkerung in Gang zu setzen, der nicht nur unsere gegenwärtige Zinswirtschaft als Kontrollinstrument weniger "Auserwählter" erkennbar werden lässt, sondern die Weichen für ein menschenfreundliches, gerechtes Geldsystem stellen soll.

Da die meisten Menschen unser gegenwärtiges System einfach als gegeben akzeptieren und bestenfalls versuchen, für sich selbst das Meiste an Profit herauszuholen, bedarf es auch in diesem Bereich dringend eines Umdenkens.

Die Wurzel der Zinswirtschaft ist unserer Ansicht nach nicht in einem System zu finden, sondern in der menschlichen Schwäche der Gier, welche nicht nur die Top-Banker dieser Welt betrifft, sondern bedauerlicherweise auch breite Bevölkerungsschichten. Daher ist die Arbeit jedes Einzelnen an dieser Wurzel unumgänglich.

Eine immer häufiger praktizierte Alternative zum globalen Geldsystem stellen die zahlreicher werdenden Regionalwährungen dar (mehr dazu siehe Links am Ende des Textes). Darüber hinaus werden Menschlichkeit, Mut, Tatkraft, die Wendung zu ökologischen Wirtschaftsweisen und politisch-gesellschaftliches Engagement vieler Einzelner den Schlüssel zur Gesundung unseres Systems darstellen. Wir sind überzeugt, dass auch Sie mehr als nur einen wertvollen Beitrag dazu leisten können.

Ich wünsche Ihnen angenehme Lektüre und aufschlussreiche Entdeckungen.
Michael Kent

PS Wenn Sie nach Lektüre der Geschichte wünschen, dass andere ihren Inhalt ebenfalls kennen sollten, dann senden Sie diesen Text bitte an Ihren E-Mail-Verteiler und teilen die versendete Anzahl an redaktion@kent-depesche.com mit. Wir zählen alle Versendungen und geben den aktuellen Stand jeweils in unserer Depesche bekannt (www.kent-depesche.com). Der Text steht auch auf unserer Webseite zur kostenlosen Verfügung (auch als PDF-Version). Eine Druckversionen (12 Seiten) dieses Artikels erhalten Sie für nur 20 Cent pro Stück (im Format DIN A4) bzw. 10 Cent pro Stück (DIN A5) beim Sabine Hinz Verlag.

Tauschhandel

Fabian war innerlich erregt, als er seine Rede übte, die er am kommenden Tag vor einer grossen Menschenmenge halten würde. Schon immer hatte er nach Macht und Prestige gestrebt. Nun würde sein Traum bald wahr werden.

Fabian war Handwerker, der mit Gold und Silber arbeitete, Schmuck und Verzierungen herstellte, doch es gefiel ihm nicht, dass er sich seinen Lebensunterhalt mit Arbeit zu verdienen hatte. Er suchte den Reiz des Aussergewöhnlichen, die Herausforderung - nun stand sein grosser Plan vor der Verwirklichung.

Seit Generationen war der direkte Warentausch die gängige Art des Handels. Familien lebten davon, sich auf bestimmte Waren zu spezialisieren und den Überschuss mit Waren eines anderen Händlers auszutauschen.

Der Marktplatz war der laute Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Dem Volk gefiel das bunte Treiben, denn es gab immer viel Neues und Interessantes zu hören. In letzter Zeit allerdings nahmen Umtriebe und Streitigkeiten zu - ein besseres System schien nötig, wenngleich die Menschen immer noch fröhlich waren und die Früchte ihrer Arbeit genossen.

Die Regierungsform war äusserst simpel: In jeder Gemeinde wurde ein Bürgerrat gewählt, dessen Aufgabe es war, Freiheiten und Rechte des Einzelnen zu sichern und zu gewährleisten. Niemand durfte gegen seinen Willen zu irgend etwas gezwungen werden. Das war der einzige Zweck der Regierung. Dennoch war der Bürgermeister manchen Situationen nicht gewachsen, insbesondere wenn es darum ging, bei Uneinigkeiten auf dem Marktplatz festzulegen, ob beispielsweise ein Messer mit einem oder zwei Körben Mais zu bezahlen sei oder ob einer Kuh mehr Wert beizumessen wäre als einem Leiterwagen. Fabian hatte nun angekündigt, dass er die Lösung für diese Probleme habe.

Münzgeld

Tags darauf erläuterte Fabian vor einer grossen Menschenmenge sein neues System, das er "Geld" nannte. Da die Sache recht viel versprechend klang, fragten die Menschen in ihrer Neugierde, wie zu beginnen sei. "Das Gold, aus dem ich Schmuck mache, ist ein erstklassiges und wertvolles Metall, das nicht rostet und lange währt. Also werde ich aus Gold Münzen herstellen und sie Goldtaler nennen", sagte er und erklärte weiter, dass jeder Taler einen bestimmten Wert habe und dass "Geld" als Tauschmittel wesentlich praktischer sei als der direkte Austausch von Waren. Ein Mitglied des Bürgerrates brachte zur Sprache, dass es nicht allzu schwierig sei, Gold selbst zu schürfen und damit Taler herzustellen. "Das wäre "unlauter" und müsste strikt unterbunden werden", entgegnete Fabian, "nur die vom Bürgerrat zugelassenen Münzen sind erlaubt. Zur Sicherheit werden sie mit einem Siegel versehen." Jedes Gemeindemitglied sollte anfangs dieselbe Anzahl neuer Münzen erhalten.

Das klang fair, allerdings unterbrach der Kerzenmacher: "Das Anrecht auf die meisten Taler habe ich, da jeder Bürger meine Kerzen braucht." - "Auf keinen Fall", schrie einer der Bauern, "ohne mein Gemüse würden wir alle hungern! Ich verdiene die meisten Taler!" Fabian liess sie eine Weile streiten und unterbreitete dann folgenden Vorschlag: "Da ihr euch nicht einigen könnt, schlage ich vor, jedem einzelnen so viele Taler zu leihen wie er will, unter der Voraussetzung, dass diese zurückgezahlt werden. Da ich das Geld zur Verfügung stelle, habe ich ein Recht auf eine Vergütung: für 100 Taler erhalte ich am Ende eines Jahres 105 zurück.

Diese 5 Taler nenne ich "Zins", sie sind mein Verdienst." Dies klang akzeptabel - und 5 % hörten sich geringfügig genug an.

Fabian verlor keine Zeit und verbrachte die nächsten Tage und Nächte mit der Herstellung von Münzen. In der folgenden Woche standen die Leute vor seinem Geschäft Schlange - und nachdem der Bürgerrat die Münzen inspiziert und genehmigt hatte, liehen sich die ersten Bürger ihre ersten Taler; anfangs nur ein paar wenige, um das ungewohnte System auszuprobieren, dann immer mehr.

Das neue Konzept "Geld" funktionierte erstklassig und bald wurde alles mit Goldmünzen bzw. Talern bewertet. Der auf den Waren angebrachte Wert wurde "Preis" genannt und anhand des Aufwandes und der Zeit festgelegt, die in Form von Arbeit geleistet wurde

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Wettbewerb

In einer der Städte des Landes lebte Alban als einziger Uhrmacher. Seine Kundschaft war bereit, einen hohen Preis für seine Uhren zu bezahlen. Dann öffnete ein neuer Uhrmacher einen Laden und Alban war gezwungen, seine Preise zu senken, um nicht alle seine Kunden an die billigere Konkurrenz zu verlieren.

Dieser freie Wettbewerb im ursprünglichen Sinne erfasste bald sämtliche Branchen. Weil alle möglichst viel Geld einnehmen wollten, wurde viel gearbeitet und produziert, der Lebensstandard stieg und schliesslich wunderte sich ein jeder, wie ein Leben vor dem "Geld" überhaupt möglich gewesen war.

Schulden

Zum Jahresende suchte Fabian all diejenigen auf, die Geld von ihm geliehen hatten. Manche besassen mehr, als sie aufgenommen hatten, was zugleich bedeutete, dass andere weniger haben mussten, da ja nur eine bestimmte Menge in Umlauf war.

Diejenigen, die mehr in Besitz hatten, zahlten die hundert Taler plus fünf Taler Zins zurück, mussten aber oftmals neues Geld leihen, um weiter im Geschäft bleiben zu können. Die anderen jedoch merkten zum ersten Mal, dass sie Schulden hatten. Fabian gewährte ihnen daraufhin eine Ratenzahlung und nahm Teile ihrer Besitztümer als Sicherheit. Sogleich suchte jeder nach den fehlenden Talern - doch diese waren sehr schwer aufzutreiben.

Eine Rechnung, die nie aufgehen kann

Keinem wurde gewahr, dass die ganze Nation niemals wieder unverschuldet sein konnte, denn selbst, wenn jeder einzelne aller ursprünglich hergestellten und herausgegebenen Taler am Jahresende zurückgezahlt worden wäre, fehlten pro verliehenen 100 Talern immer noch jene fünf Taler "Zins". Nur Fabian wusste, dass es unmöglich war, den Zins jemals in seiner Gesamtheit zu erhalten bzw. dass die Rechnung niemals aufgehen konnte, da dieses Extra-Gold ja nie in der Realität existiert hatte, es niemals in Umlauf gegeben worden war und niemand sonst extra Münzen hatte herstellen dürfen. Es können keine 105.000 einzelne Münzen zurückbezahlt werden, wenn insgesamt nur 100.000 hergestellt worden sind. Alle "fünf Taler", die Fabian zum Jahresende Zins bezahlt wurden, mussten also einem anderen Dorfbewohner fehlen.

Bank-Noten

In seinem Atelier hatte Fabian einen gro?en Tresor. Manche Kunden fanden es praktisch und bequem, ihm ihre Münzen gegen eine geringe Gebühr anzuvertrauen. Hierfür erhielten sie von Fabian eine Quittung.

Bei grösseren Einkäufen war es mühsam, viele Münzen mit sich herumzuschleppen und so bürgerte es sich im Laufe der Zeit ein, anstelle von Münzen mit einer oder mehreren von Fabians Quittungen zu bezahlen, die dem Wert der gekauften Ware entsprachen. Die Ladenbesitzer akzeptieren die Quittungen als echtes Zahlungsmittel, da sie dieselben ja zu Fabian bringen und dafür wieder Goldmünzen erhalten konnten. Die Quittungen wanderten schnell von Hand zu Hand, ohne dass das Gold selbst bewegt werden musste. So kam es, dass Fabians Quittungen bald als ebenso "echt" und wertvoll angesehen wurden wie die Goldmünzen selbst.

Es dauerte nicht lange und Fabian stellte fest, dass es ziemlich unwahrscheinlich war, dass auch nur einer seiner Kunden plötzlich alle seine Münzen zurückfordern würde. Also dachte er sich: "Warum mehr Münzen herstellen, wenn sie doch gar nicht gebraucht werden?", und so fing er an, die bereits vorhandenen, bei ihm deponierten Münzen herzuleihen - anfangs mit grosser Vorsicht, nach und nach aber mit wachsender Selbstverständlichkeit.

Er sagte sich: "In der Tat ist es nicht mein Eigentum, sondern nur das treuhänderisch bei mir deponierte Kundengold, aber es ist nun mal in meinem Besitz - und darauf kommt es an."

Geldschöpfung aus dem Nichts

Eines Tages erhielt Fabian eine grosse Kreditanfrage. Er schlug dem Kunden vor: "Warum eröffnen wir nicht ein Depot in Ihrem Namen, anstatt die gesamten Münzen zu Ihnen zu transportieren? Ich stelle Ihnen einfach eine entsprechende Menge Quittungen aus!" Der Kreditsteller war einverstanden und marschierte mit einem Haufen Quittungen davon. Er hatte ein stattliches Darlehen erhalten und dennoch war alles Gold in Fabians Tresor verblieben! Nachdem der Kunde fort war, hatte Fabian ein Lächeln auf den Lippen, denn es war ihm gelungen "einen Kuchen sowohl zu behalten als auch zu essen". Er konnte also Gold verleihen und es dennoch in seinem Besitz behalten.

Freunde, Bekannte und Fremde, ja selbst Feinde brauchten Geld für ihre Geschäfte - und solange sie Sicherheiten vorweisen konnten, war dem Geldverleih keine Grenze gesetzt. Fabian war in der Lage, ein Mehrfaches des in seinem Tresor gelagerten Geldes - dessen Eigentümer er noch nicht einmal war - zu verleihen, indem er schlicht und einfach Quittungen ausstellte und alles war in Butter, solange der wahre Eigentümer nicht sein Gold zurückverlangte, das Vertrauen der Leute aufrecht erhalten wurde und er genauestens Buch darüber führte! Der Geldverleih war in der Tat ein lukratives Geschäft.

Geheimbund

Fabians sozialer Status stieg so schnell wie sein Wohlstand. Sein Wort und seine Ansichten in Finanzangelegenheiten erlangten geradezu prophetische Natur. Goldschmiede aus anderen Teilen des Landes waren interessiert an seinem Erfolg, und Fabian berief ein Treffen der Goldschmiede ein, das bereits unter Geheimhaltung stattzufinden hatte. Schliesslich durfte der Schwindel nicht an die Öffentlichkeit gelangen, wenn die Sache weiterhin funktionieren sollte. Nach etlichem Abwägen wurde eine Logenbruderschaft gegründet und die Mitglieder auf absolutes Stillschweigen vereidigt. Sie nannten sich die "Erleuchteten" - und die neu "erleuchteten" Goldschmiede begannen nun in allen Teilen des Landes nach Fabians Anweisungen Geld zu verleihen.

Schecks, Überweisungen

Mittlerweile wurden Fabians Quittungen genauso akzeptiert wie seine Goldtaler und genauso in seinem Tresor unter Verschluss gehalten. Wenn ein Händler einem anderen einen bestimmten Betrag bezahlen wollte, verfasste er einfach eine kurze Notiz an Fabian, der sodann die Zahlen vom Konto des einen auf das Konto des anderen Händlers übertrug. Auch dieses neue System wurde sehr populär. Durch diese "Überweisungen" oder "Schecks" entstand unbemerkt wiederum eine ganz neue Form von Geld - Geld, das nur in Fabians Büchern existierte - seine Bücher repräsentierten somit die ersten Girokonten.

Staatliche Banknoten

Spät in der Nacht offenbarte Fabian seinen Goldschmieden im Rahmen eines weiteren Geheimtreffens einen neuen Plan, der kurz darauf den Bürgermeistern und Regierungsbeamten unterbreitet wurde: Fabian täuschte alarmplanmässig vor, dass viele gefälschte Schecks aufgetaucht seien. Bestürzt baten die Beamten um seinen Rat. "Mein Vorschlag ist, dass die Regierung künftig Quittungen druckt, die schwer zu fälschen sind und "Banknoten" genannt werden. Wir Goldschmiede tragen hierfür gerne die Kosten, uns erspart dies schliesslich die Zeit für das Ausfüllen der Quittungen."

Dies schien einleuchtend und die Beamten stimmten ohne Einwand zu, da sie ihre Aufgabe im Schutz der Bürger vor Betrügern sahen. Ausserdem, so Fabian, würden manche aus Gold heimlich Taler herstellen und folglich sollte jeder, der nach Gold schürft, mit verstärkter Überwachung verpflichtet werden, dasselbe bei den Behörden abzugeben, wobei selbstverständlich die dem Wert entsprechende Vergütung in Form von Münzen und Banknoten dafür ausgehändigt würde. Auch dieser Vorschlag wurde angenommen und die Regierung druckte die neuen Bankquittungen. Auf jeder Banknote war ein bestimmter Wert aufgedruckt: 1 Taler, 2 Taler, 5 Taler, 10 Taler. Die geringfügigem Druckkosten wurden von den Goldschmieden übernommen. Da diese Scheine wesentlich handlicher zu transportieren waren, wurden sie von der Bevölkerung rasch angenommen. Trotz ihrer Handlichkeit wurden die Banknoten aber nur für rund 10 % aller Transaktionen verwendet. Fabians Aufzeichnungen zeigten, dass 90 % aller Transaktionen durch Überweisungen und Schecks abgewickelt wurden. So war die Zeit gekommen, die nächste Stufe von Fabians Plan umzusetzen.

Spareinlagen

Um das Geld in seinem Tresor zu bewachen und zu verwalten, hatte Fabian ursprünglich ein kleines Entgelt verlangt. Der nächste Schritt im Plan des "erleuchteten Mannes" bestand nun darin, die sich im Umlauf befindlichen Banknoten als Anlage in seinen Tresor zu locken.

Daher überarbeitete er seine Forderung und bot nun seinerseits einen fixen Zinssatz von 3 % für "Spareinlagen" an. Die Kunden waren natürlich sehr erfreut, dass sie anstelle einer Gebühr nun sogar einen Bonus erhielten und akzeptierten dafür auch, dass Fabian das Geld weiterverlieh, wobei er seine gewöhnlichen 5 % Zinsen verlangte, was letztendlich nur 2 % Profit zu sein schienen.

Das von Fabian verwaltete Vermögen wuchs naturgemäss weiter an - und wieder verlieh er wesentlich höhere Summen, als tatsächlich in Form von Banknoten im Tresor lagen. Er war bald in der Lage, für jede 100 Taler in seinem Tresor 200, 300, 400, 800 oder sogar 900 Taler zu verleihen, indem er einfach einen Scheck ausstellte, wobei er peinlichst darauf bedacht war, das neun-zu-eins-Verhältnis nicht zu überschreiten, denn durchschnittlich wollte einer von zehn Kunden sein Geld in Form von Goldmünzen oder Banknoten ausbezahlt bekommen (was dem Verhältnis von 10 % Bargeld und 90 % bargeldlosem Zahlungsverkehr entspricht). Stünden keine ausreichenden flüssige Mittel in Fabians Tresor mehr zur Verfügung, würden die Leute natürlich sofort Verdacht schöpfen und ihr Vertrauen verlieren.

Die Sparbuchidee stellte sich unerwartet lukrativ dar, da Fabian so bis zu 900 Taler Buchvermögen aus 100 Talern realer Einlage ableiten konnte, wobei die daraus erwirtschafteten 45 Taler (= 5 % Zins aus 900 Talern) somit weit, weit mehr waren, als lediglich 2 %, wie allgemein angenommen wurde. Die anderen Goldschmiede folgten mit grosser Freude diesem Plan. Sie erschufen Geld einfach aus dem nichts - nur mit Hilfe eines Füllfederhalters - und verlangten obendrein noch Zins dafür.

Natürlich, sie prägten das Geld nicht selbst, sondern liessen die Regierung Noten drucken bzw. Münzen prägen, die dann von den Goldschmieden unter die Leute gebracht wurden. Fabian trug lediglich die Druckkosten. Dennoch erschufen sie Geld aus dem Nichts und verlangten darauf auch noch Zinsen. Die meisten Menschen glaubten, die Versorgung mit Geld sei Sache der Regierung. Sie glaubten ja auch, Fabian würde nur jenes Geld verleihen, das andere als Spareinlage bei ihm deponiert hatten. Hätten alle Anleger ihre Gelder auf einmal zurückgezogen, wäre der Schwindel aufgeflogen.

Wenn viele Darlehen in Banknoten oder Münzen ausgezahlt werden mussten, stellte dies kein Problem dar. Fabian erklärte der Regierung einfach, dass das Bevölkerungswachstum oder eine allgemeine Zunahme der Produktion zusätzliche Geldmittel erforderte - die er dann für eine geringe Druckgebühr erhielt.

"Wirtschaftswissenschaft"

Der Tag kam, an dem ein Geschäftsmann und schlauer Denker das System genauer unter die Lupe nahm und Fabian mit folgender Überlegung konfrontierte: "Für 100 Taler werden 105 Taler als Rückzahlung verlangt; da diese fünf fehlenden Taler nicht existieren, kann die Rechnung niemals aufgehen.

Bauern stellen Lebensmittel her, Arbeiter produzieren Waren, du aber bist der Einzige, der Geld produziert. Angenommen, es gäbe nur einen einzigen Geschäftsmann im Land, der die gesamte Wirtschaft kontrolliert, und dieser würde 90 % allen Umlaufgeldes in Form von Ausgaben und Löhnen wieder auszahlen und die restlichen 10 % als Gewinn verzeichnen, dann würde dem Unternehmer von den ursprünglichen 100 % Gesamtkapital nach wie vor der Zinsanteil fehlen - er könnte ihn nur bezahlen, indem er neues Geld ausliehe. Das System kann daher nur funktionieren, wenn Du 105 Taler ausgibst - 100 an den jeweiligen Empfänger plus 5 an Dich selbst, die Du dann ebenfalls in den Wirtschaftskreislauf einbringst. Nur so wären dann 105 Taler im Umlauf und nur so könnten dann alle Schulden überhaupt beglichen werden."

Fabian hörte scheinbar aufmerksam zu und wusste zugeknöpft zu erwidern: "Wirtschafts- und Finanzwissenschaften sind wesentlich komplexer, als dass sie derart vereinfacht abgehandelt und dargestellt werden könnten. Ein Verständnis dieser Themen verlangt ausgiebiges und vertieftes Fachwissen. Ich bin aber sehr dankbar für die vorgebrachten Bedenken und kümmere mich um die Angelegenheit, kümmere Du Dich um die Deine: Du musst Deine betriebswirtschaftliche Effizienz steigern, die Produktion ankurbeln, die Ausgaben durch Rationalisierung senken und ein besserer Geschäftsmann werden. Natürlich stelle ich mich gegen entsprechendes Honorar immer gerne als Fachberater in diesen Dingen zur Verfügung."

Fabian galt landläufig als der Experte und Einwände waren zwecklos, denn schliesslich schien die Wirtschaft zu boomen und das Land einen enormen Aufschwung zu verzeichnen.

Die Falle schnappt zu

Um die jeweils fehlenden "fünf Taler" bezahlen zu können, d.h. die Zinsen bedienen zu können, waren die Händler nach relativ kurzer Zeit dazu gezwungen, ihre Preise zu erhöhen. Durch die höheren Preise jedoch hatten die Lohn- und Gehaltsempfänger bald das Gefühl, weniger zu verdienen. Die Arbeitgeber ihrerseits weigerten sich, höhere Löhne zu bezahlen, indem sie von der tatsächlichen Gefahr eines drohenden Bankrotts sprachen. Bauern wiederum konnten nur unzureichende Preise für ihre Produkte erzielen, die Hausfrauen hingegen klagten darüber, dass die zum Leben tatsächlich benötigten Dinge immer teurer wurden.

Die Folge: Teile der Bevölkerung verarmten, teils so schlimm, dass selbst Freunde und Verwandte nicht mehr im Stande waren, einander auszuhelfen.

Schliesslich kam es zu Streiks, einem bis dahin unbekannten Phänomen. Der ursprüngliche Reichtum und Wohlstand der Natur schien vergessen, all die fruchtbaren Böden, uralten Wälder, die Mineralien im Boden, die riesigen Viehherden. Alles drehte sich nur mehr ums Geld, alle dachten nur noch ans Geld - und dieses wiederum schien irgendwie immer knapper zu werden. Niemand hinterfragte das System als solches, glaubten doch alle, es würde von den Volksvertretern verwaltet!

Einige wenige waren in der Lage, ihren Überschuss zusammenzulegen und freie Verleih- und Finanzinstitute zu gründen, die ihren Kunden 6 % Guthabenszins anboten, was Fabians 3 % deutlich übertraf - allerdings konnten diese freien Firmen nur Geld verleihen, das in der Tat deren Eigentum war, ungleich Fabians Methode, Geld per Füllfederhalter zu erschaffen. Diese freien Finanzinstitute irritierten Fabian und seine Kumpane - und so gründeten sie kurzerhand eigene. Die meiste Konkurrenz wurde innerhalb kürzester Zeit aufgekauft, bevor sie überhaupt erblühen konnte, oder anderweitig "unter Kontrolle gebracht".

Depression & Wohlfahrt

Die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechterte sich weiter. Arbeiter meinten, ihre Chefs würden zu viel verdienen, die Arbeitgeber ihrerseits hielten ihre Arbeitskräfte für faul und ineffizient. Jeder begann, seinen Nächsten zu beschuldigen. Auch der Bürgerrat wusste keine Antwort und war vorrangig mit dem akuten Problem beschäftigt, den Armen zu helfen.

Staatliche Wohlfahrt

Sozialprogramme wurden eingerichtet, und per Gesetz wurde jeder Einwohner verpflichtet, Beiträge zu leisten. Dies wiederum erzürnte die Bürgerschaft, die noch die "altmodische Vorstellung" vertrat, dass sich Nachbarn gegenseitig und freiwillig helfen sollten. "Diese Abgaben sind nichts weiter als legalisierter Raub" tönte es aus dem Volk, "Abgaben gegen den Willen des Einzelnen, ungeachtet ihres jeweiligen Anlasses, kommen Diebstahl gleich."

Doch jeder fühlte sich alleine hilflos und fürchtete sich vor der Gefängnisstrafe, die allen angedroht wurde, die nicht bezahlen wollten oder konnten. Die Sozialprogramme sorgten zwar für kurzfristige Linderung, führten aber mittelfristig sogar zu einer Verschärfung der Problematik, denn auch diese Programme verschlangen immer mehr Geld - Geld, das sowieso schon überall fehlte. Und so kletterten die Sozialabgaben weiter - und mit ihnen auch die Bürokratie des Verwaltungsapparates.

Staatsverschuldung und Beamtenapparat

Die meisten Mitglieder der Regierung waren integere Leute mit guten Absichten. Sie wollten die Bürger nicht mit weiteren Ausgaben belasten, und so sahen Sie schliesslich keine andere Möglichkeit, als sich das fehlende Geld bei Fabian und seinen Kumpanen auszuleihen, ohne sich aber im geringsten klar darüber zu sein, wie diese Anleihen jemals zurückgezahlt werden sollten.

Eltern waren nicht mehr in der Lage, die Lehrer für ihre eigenen Kinder zu bezahlen, genauso wenig wie den Hausarzt. Schritt für Schritt war die Regierung gezwungen, diese Funktionen zu übernehmen und zu verwalten. Lehrer, Ärzte und viele andere Berufsgruppen wurden zu Beamten. Nur wenige davon zogen Befriedigung aus ihrer neuen Arbeit, doch sie erhielten anständige Gehälter, verloren aber ihre Eigenständigkeit und Identität. Ein jeder wurde zum Rädchen innerhalb einer riesigen Maschinerie. Es gab keinen Spielraum für persönliche Initiative, berufliche Erfolgserlebnisse wurden ignoriert, Einkommen waren gleichgeschaltet und eine Beförderung stand nur dann an, wenn ein Vorgesetzter in den Ruhestand ging oder verstarb.

Einkommensteuer

Aus dieser Zwangslage heraus beschlossen die Regierenden wieder einmal, Fabian zu konsultieren, da dieser perfekt vorgaukelte, in Geldangelegenheiten der richtige Berater zu sein. Er hörte zu, wie sie ihre Probleme vortrugen und antwortete: "Viele Menschen können ihre Probleme nicht alleine bewältigen. Diese Menschen brauchen Euch, damit Ihr es für sie tut. Sicher stimmt Ihr darin überein, dass die meisten Menschen das Recht haben sollten, ihre Grundbedürfnisse - Nahrung, Obdach, Lebensglück usw. - erfüllt zu bekommen. Eine unserer bekanntesten und weisesten Redewendungen besagt doch, dass alle Menschen gleich seien, nicht wahr? Nun, die einzige Möglichkeit, um Dinge auszugleichen, besteht darin, den überschüssigen Wohlstand der Reichen abzuschöpfen und ihn den Armen zukommen zu lassen. Führt also ein Besteuerungssystem ein. Je mehr einer hat, um so mehr bezahle er. Nehmet Steuern von jedem nach seinen Fähigkeiten und gebet jedem nach seinen Bedürfnissen. Schulen und Krankenhäuser sollten für finanziell Schwächere kostenlos zugänglich sein."

Nachdem er ihnen eine solche Predigt über hohe Ideale gehalten hatte, endete er mit der Bemerkung: "Nebenbei, denkt daran, dass Ihr mir Geld schuldet! Ihr habt es Euch nun schon recht lange ausgeliehen. Ich kann Euch entgegenkommen, indem ich die Tilgung aussetze, Ihr mir aber zumindest den Zins weiterhin bezahlt." Dies führte in der Folge dazu, dass immer mehr Schuldbeträge stehen blieben und nur noch Zinszahlungen geleistet wurden.

Niemand hinterfragte Fabians Philosophie, und so wurde eine graduell ansteigende Einkommenssteuer eingeführt. Je mehr jemand verdiente, desto mehr musste er berappen. Keiner mochte die Einkommensteuer, aber dennoch galt: "Steuern bezahlen oder einsitzen!"

Und abermals waren die Händler dazu gezwungen, die Preise anzuheben. Und abermals verlangten die Arbeiter höhere Löhne, und viele Arbeitgeber ihrerseits waren dazu gezwungen, Teile ihrer Arbeiterschaft durch Maschinen zu ersetzen - oder aber Bankrott anzumelden.

Die Arbeitslosigkeit - und mit ihr der Werteverfall - stiegen, und die Regierung sah sich dazu gezwungen, weitere Sozialprogramme zu erfinden. Tarifverträge, staatliche Subventionen und andere Schutzmassnahmen wurden eingesetzt, da immer grössere Industriezweige vor dem Zusammenbruch bewahrt bzw. Arbeitsplätze erhalten werden mussten. Dennoch übertraf sich die Zahl der Insolvenzen von Monat zu Monat. So mancher begann sich zu fragen, ob der Sinn der Produktion darin lag, Waren herzustellen oder lediglich Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Lage verschlechterte sich zunehmend und es wurden die verschiedensten Massnahmen erprobt, um die eskalierenden Preise unter Kontrolle zu halten. Weitere Formen der Besteuerung mussten eingeführt werden, und bald gab es annähernd 50 verschiedene Steuern auf einem Laib Brot, angefangen bei der Grundsteuer des Bauern über alle Belastungen des Handels bis zur Mehrwertsteuer der einkaufenden Hausfrau.

Dauernde Reformen

"Expertengremien" wurden einberufen, um im Auftrag der Regierung die Lage zu meistern, was in nichts anderem resultierte, als in immer neuen Umstrukturierungen, Reformen und in immer neuen Formen der Besteuerung. Da Fabian ungeschmälert Zins verlangte, musste ein ständig wachsender Teil der Steuern dafür aufgewendet werden, die Zinsen zu bezahlen. Manchmal mussten sogar neue Schulden aufgenommen werden, nur um die Zinsen alter Kredite damit zu bedienen!

Parteipolitik

Und damit entstand eine völlig neue Form der Politik, nämlich Parteienpolitik - die Leute stritten untereinander darüber, welche Partei die Probleme am besten lösen könnte. Es ging nun plötzlich um unterschiedliche Persönlichkeiten und Ideologien - um alles Mögliche, nur nicht um das eigentliche Problem.

Wanted: Totale Kontrolle

Schliesslich passierte es, dass der fällige Zinsbetrag in einer der Städte grösser war als die Summe allen erwirtschafteten Einkommens. Im ganzen Land wuchs die Menge des nicht bezahlten Zinses. Als Antwort darauf wurde ein Zins auf den unbezahlten Zins erhoben. So geschah es, dass Reichtümer, Bodenschätze und andere, auch öffentliche Besitztümer nach und nach unter die Kontrolle Fabians und seiner Kumpane gelangte. Die Kontrolle jedoch war noch nicht voll umfassend. Doch genau das war, was sie anstrebten. Erst wenn sie alles kontrollierten, würden Sie vollkommen sicher sein.

Das Kriegsgeschäft

Überall fehlte das Geld, viele waren arbeitslos und arm, die Sozialsysteme konnten sich nicht um alle kümmern, so dass das Volk allmählich aufbegehrte. Fabian überzeugte die Regierungsvertreter, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: 1. Ein Krieg sei das beste Mittel, um die Menschen im Kampf gegen einen gemeinsamen äusseren Feind wieder zu vereinen sowie 2. um die Regierungsschulden - aus der Ausbeutung des zu erobernden Landes - zurückzubezahlen. Um die Kriegsmaschinerie anrollen zu lassen, liess Fabian Fabriken bauen, gab ihren Besitzern Geld, um Bomben herzustellen, verlieh Geld an das Militär - und gewährte schliesslich den Opfern hochverzinste Kredite für den umfangreichen Wiederaufbau. Danach gab es weitere grosszügige Kredite unter dem Titel Wirtschaftsförderung. Dieses System mit all seinen Auswirkungen war so erfolgreich, dass viele Länder der Welt plötzlich nicht nur "Auslandsschulden" (d.h. bei Fabian) hatten, sondern auch in irgendwelche kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt oder daran beteiligt waren.

Fabian sorgte dafür, dass immer ein "Gleichgewicht der Mächte" bestand, so dass jedes Land gegen jedes beliebige andere in den Krieg gepresst werden konnte. Das schien Fabian z.B. immer dann angebracht, wenn ein Land Fabians "Vorschläge" ignorierte, seine Schulden nicht zurückzahlte oder ein neues, von Fabian unabhängiges Geldsystem einführen wollte. Fabian finanzierte immer auch das angegriffene Land, damit der Krieg möglichst lange dauerte (und auch am Wiederaufbau möglichst viel zu verdienen war) und liess sich dann "seine Kredite" durch die Ausplünderung der (Boden-) Schätze des eroberten Landes zurück bezahlen.

Massenmedien

Die Bürger, die noch dazu im Stande waren, selbst zu denken und folglich das System kritisierten, konnten zum Schweigen gebracht werden, indem sie entweder finanziell unter Druck gesetzt und/oder bestochen wurden oder - wenn das nichts half - öffentlichem Spott ausgesetzt wurden. Ihre Ideen wurden als unrealistisch abgetan und der öffentlichen Lächerlichkeit preisgegeben. Zu diesem Zweck kauften Fabian und seine Kumpane nach und nach immer mehr Zeitungsverlage sowie Fernseh- und Radiostationen auf, deren Führungskräfte nach strengen Kriterien ausgewählt wurden. Viele Journalisten verfolgten im Grunde eine aufrichtige Zielsetzung oder wollten gar die Welt verbessern, doch ihnen wurde zu keiner Zeit gewahr, wie sie selbst ins Spiel mit einbezogen und darin missbraucht wurden.

Es gab viele verschiedene Zeitungen und Magazine - solche für den linken Flügel, andere für den rechten, dritte für die Mitte. Zeitschriften für die Arbeiter, andere für die Chefs usw. Es spielte dabei keine Rolle, welcher Zeitung jemand anhing, so lange er nicht über das eigentliche Problem nachdachte oder das System als solches hinterfragte.

Fabians grosser Plan stand kurz vor seiner Vollendung. Das ganze Land - und nicht nur das - war bei ihm verschuldet. Durch das Ausbildungssystem und die Massenmedien besass er die Kontrolle nicht nur über das Denken der Menschen, sondern buchstäblich auch über ihren Verstand. Die Menschen dachten und glaubten, wovon Fabian wollte, dass sie es taten!

Herrscherklasse

Wenn ein einzelner Mann weit, weit mehr besitzt, als er jemals für seine Privatgelüste ausgeben könnte, nachdem er alle materiellen Anreize ausgekostet hat, was bleibt da noch, das ihn faszinieren könnte?

"Macht" lautet die Antwort, ungezügelte Macht über andere. Die Idealisten hatte Fabian erfolgreich in den Medien und der Politik platziert, doch die wahren Herrschafts- und Kontrollfreaks, die Fabian suchte, fand er in jenen, die "von Natur aus" über ein elitäres Herrscherklassebewusstsein verfügten: Es waren die reichsten der ehemaligen Goldschmiede, denen ein solch arrogantes Bewusstsein innewohnte. Ihr massloser Wohlstand befriedigte sie nicht länger. Sie waren auf der Suche nach dem "Kick" einer neuen Herausforderung: Uneingeschränkte Macht über die Massen war das ultimative Spiel! Solchen Herrschaftsanspruch masste sich die selbsterleuchtete Klasse nun als Recht einer "höheren Geburt" an.

Zentralbanksystem

Landesübergreifend waren zahlreiche Grossbanken zu finden und obgleich diese scheinbar miteinander konkurrierten, arbeiteten sie in Wirklichkeit eng zusammen. Mit offizieller Absegnung war eine Zentralbank eingerichtet worden, und ihre Einlagen waren Anleihen, die durch reelles Geld gedeckt wurden, das sich in den einzelnen Banken und Sparkassen befand. Dem Anschein nach handelte es sich um eine Regierungsinstitution, wobei in Wahrheit kein einziger Volksvertreter jemals Zugang zu den Kontrollgremien hatte. Mehr noch, diese Art Nationalbank stand ausserhalb der Staatsverfassung und somit oberhalb des Präsidenten, wodurch sie tun und lassen konnte, was sie wollte. Wie leicht hätte jeder Bürger dies feststellen können, war dieser Verrat doch sogar aus den offiziell zugänglichen Unterlagen erkennbar.

Die Regierung ihrerseits musste nun nicht mehr Geld direkt von Fabian aufnehmen, sondern konnte sich an die Zentralbank wenden, wobei als Sicherheit für die Kredite die zukünftigen Steuereinnahmen galten. Dies war in Einklang mit Fabians Plan, der darauf ausgerichtet war, den Verdacht von seiner Person und den wahren Ursachen abzulenken und ihn statt dessen auf die Regierung hinzulenken, während er im Hintergrund selbstverständlich sämtliche Fäden in der Hand behielt.

Fabians indirekte Kontrolle der Regierungsgeschäfte war derart perfekt, dass ihn dies einmal dazu verführte, öffentlich zu prahlen: "Wenn ich das Geld einer Nation kontrolliere, interessiert es mich nicht, wer die Gesetze macht!" Und daher lautete seine Devise auch: "Solange ich als Berater in Finanzangelegenheiten herangezogen werde, halte ich mich aus der Gesetzgebung des Landes heraus." Es war somit einerlei, welche Partei regierte, da Fabian den Lebensfluss, das Lebensblut des Volkes, das Geld, unter seiner vollständigen Kontrolle hatte.

Immer wieder gab es Leute, die fragten: "Geld ist ein von Menschen geschaffenes System, es kann doch sicherlich derart angeglichen werden, dass nicht der Mensch dem Gelde dient, sondern das Geld dem Menschen!?" Doch Leute dieses Schlages wurden immer seltener und seltener und ihre Stimmen gingen in dem wahnsinnigen Gewühl nach dem nicht existierenden Zins - den weiter und weiter fehlenden "fünf Talern" - unter.

Die Regierungen und mit ihnen die Parteifarben kamen und gingen - schwarz, rot, gelb, grün - doch die grundlegenden Prinzipien blieben dieselben. Egal, welche Regierung "an der Macht war", sie rückte Fabians ultimatives Ziel in immer greifbarere Nähe. Die Gesetze der Menschen waren ohne Belang, solange die Menschen bis zum Anschlag besteuert wurden. Ihre Zahlungsfähigkeit war am Ende. Jetzt war die Zeit reif für Fabians letzten, grossen Schachzug!

EC- & Kreditkarten

10 % allen Geldes waren nach wie vor in Form von Münzen und Scheinen im Umlauf, was den einzelnen Individuen immer noch eine gewisse Freiheit und Kontrolle über ihr eigenes Leben einräumte. Dies galt es abzuschaffen, ohne Verdacht zu erwecken. Um also Geldfälschung, Diebstahl und Verlust entgegenzuwirken schlug Fabian vor, eine kleine Plastikkarte für jeden auszustellen - mit Name und Photo des Betreffenden sowie einer Identifikationsnummer.

Mit dieser Karte konnte der Normalbürger bequem Einkäufe erledigen, ohne allerdings zu ahnen, dass so nicht nur sein Guthabens- bzw. Schuldenstand über einen Zentralcomputer abgerufen werden, sondern auch ein Profil über ihn erstellt werden konnte: über die Art seiner Einkäufe, darüber, wann er sich wo aufhielt, welche Bücher er las und überhaupt, welche Vorlieben er hatte. Für den Kunden wurde die Kreditkarte zusätzlich attraktiv gemacht, indem bei der Rückzahlung am Monatsende keinerlei Zins für ihn anfiel. Die Geschäftsleute hingegen hatten wesentlich höhere Ausgaben, die wiederum auf den Preis der Endprodukte aufgeschlagen und somit an den Kunden weitergegeben werden mussten.

Fabian und seine Kumpane erfreuten sich eines immer hervorragenderen Rufes und höchsten gesellschaftlichen Ranges, ja, sie wurden regelrecht als Säulen der Verantwortung und Ehrenhaftigkeit angesehen. Politiker und Wirtschaftsexperten akzeptierten ihre Meinung in Finanz- und Wirtschaftsfragen, als seien es religiöse Glaubenssätze.

Unter der Last immer neuer Steuern, Abgaben, Gesetze und Bestimmungen verschwanden "kleine, nutzlose Unternehmen" bald reihenweise durch Bankrott. Spezielle Lizenzen und Gewerbescheine wurden sodann verlangt, die es den verbleibenden Firmen abermals schwerer machten, weiter zu existieren. Fabians Kumpane kontrollierten längst alle Grossunternehmen und somit deren Zulieferer, denn ihrem umsatzorientierten Druck hatte sich schlussendlich selbst der letzte unabhängige Kleinunternehmer, Schlosser, Elektriker und Bäcker zu fügen.

Fabian plädierte sodann für eine komplette Abschaffung von Münzen und Papiergeld, um völlig den Weg für seine Plastikkarte zu ebnen. Ohne Banknoten wären schliesslich nur noch diejenigen Firmen geschäftsfähig, die Kartenzahlung akzeptieren. Fabian alleine könnte sodann kontrollieren, wer im Geschäft bliebe und wer nicht.

Im Falle des Verlustes der Kreditkarte, so Fabians weiterer Plan, sollte jedem Bürger seine Identifikationsnummer in die Hand tätowiert werden, die unter einem speziellen Licht gelesen und an einen Computer weitergeleitet werden konnte. Dieser wiederum wäre an einen Zentralcomputer gekoppelt, in dem ausnahmslos alle Daten jedes Individuums gespeichert und über Ortungssatelliten angepeilt werden konnten. So wüsste Fabian alles über jeden

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Sobald dies erreicht wäre, besässe er die ultimative, totale Kontrolle über alle Menschen des Landes - und bald darauf über alle Menschen der Erde.

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Links:

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Ein paar "Fabians" im realen Leben:
http://www.bornpower.de/r-index.htm
www.bornpower.de/rockefel/ro -index.htm

Dazu passt dieser Artikel der Sueddeutschen.

Alternativ-/Regionalwährunge n:
http://www.regionetzwerk.de
http://www.tauschring.de
http://www.regionalgeldportal.de

Geldsystemreform:
http://www.geldreform.de
http://www.berndsenf.de
http://www.systemfehler.de
http://www.inwo.de
http://www.freigeld.de

Ethische Anlagen:
http://www.gls-bank.de
http://www.ethikbank.de
http://www.umweltbank.de

Depeschen zum Thema
Doppeldepesche 26+27/2004: Wie funktionieren Regionalwährungen:
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2004/2004_27.html
Zinssystem und Weltwirtschaftskrise
http://www.kent-depesche.com/jahrgang2002/2002_27.html
Themenhefter GELD (Artikelsammlung)
http://www.kent-depesche.com/themenhefter/th_index.html

117. Ich habe alles was ich brauche, was dazu kommt ist Überfluss. Unbekannte Verfasserin

118. Sparmassnahmen muss man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät. Jean Paul Getty, 15.12.1892 - 05.06.1976 US Ölmagnat

119. Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld liesse sich alles erreichen, darf man sich sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.  Aristoteles Onassis

120. Die Kapitalisten werden uns noch die Galgen verkaufen, mit denen wir uns erhängen!  Lenin

121. Der Gewinn soll nicht die Basis, sondern das Resultat einer Dienstleistung sein. Henry Ford

122. Für Geld kriegt man alles, so sagt man, aber das ist nicht wahr. Man kann Essen kaufen, aber nicht Appetit, Arzneimittel aber nicht Gesundheit, Wissen aber nicht Klugheit, Glanz aber nicht Schönheit, Spass aber nicht Freude, Bekannte aber nicht Freunde, Diener aber nicht Treue, die Schale lässt sich kaufen, aber nicht der Kern. Anna Garborg

123. Die Kurse richten sich kurzfristig nicht nach fundamentalen Daten. 75 Prozent sind Psychologie.  Heiko Thieme

124. So lange es den Medienmogulen mit ihren Popstars und Werbeikonen gelingt, mit ihrem Tun die breite Masse zu unterhalten, um ihr dabei mit Leichtigkeit das Geld aus der Tasche ziehen zu können, wird es für die Politik genauso ein Leichtes sein, eben genau diese breite Masse “unten” zu halten um ihr so ganz nebenbei das restliche Geld in Form von neuen Steuern abknöpfen zu können. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

125. Der vollkommene Besitz beweist sich nur durch das Geschenk. Alles, was du nicht zu geben weisst, besitzt dich.  André Gide

126. Viele Menschen verachten den Reichtum, aber wenige sind stark genug, darauf zu verzichten. Francois VI. de la Rochefoucauld, französischer Schriftsteller, 1613 - 1680

127. Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder umgekehrt. André Costolany

128. Ob Geld stinkt oder nicht kannst du selbst in Erfahrung bringen, rieche mal daran. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

129. Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld. Aristoteles Onassis, griechischer Reeder, 1906 - 1975

130. Mit Geld kann man einen guten Hund kaufen, aber es wird nicht das Wedeln des Schwanzes erworben. Josh Billings, amerikanischer Humorist, 1818 - 1885

131. Das Geld ist leider die Sache, für die man im Leben am meisten zahlen muss. Juliette Gréco, französische Chansonsängerin, geb. 1927

132. Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe zu löffeln hat. Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917 - 1985

133. Lieber durch Reichtum dümmer, als durch Schaden klug. Unbekannter Verfasser

134. Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich. Marie von Ebner Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 - 1916

135. "Gib mir die Macht über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht mehr, wer deren Gesetze macht". Baron Mayer Anselm Rothschild, Gründer der Rothschild - Banken - Dynastie

136. Der Reiche ist selten zufrieden, der Zufriedene immer reich.  Unbekannter Verfasser

137. Geld ist der härteste Prüfstein für menschliche Charaktere. Elfriede Hablè, österreichische Aphoristikerin, geb. 1934

138. Derjenige, der sein Geld verprasst, ist in der glücklichen Lage, es nicht gewinnbringend anlegen zu müssen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

139. Dass man Liebe nicht mit Geld kaufen kann, glaubt man erst, wenn man genug Geld hat. Jack Nicholson, amerikanischer Schauspieler, geb. 1937

140. Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspiels. Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890 - 1935

141. Die Finanzwissenschaft lehrt, wie man Geld so lange von Hand zu Hand gehen lässt, bis es schliesslich verschwunden ist. Malcolm Stevenson Forbes

142. Momentan erlebt die Geldgeilheit ihren genüsslich erwarteten, jahrelang künstlich und scheinbar erfolgreich hinausgezögerten multiplen Orgasmus. Franz Kern, biofranz, geb 1944

143. Sollten ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen sie mich missverstanden haben. Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank, geb. 1926

144. Erfolgreiche Grossbänker und kleine Taschendiebe haben viele Gemeinsamkeiten: Sie haben nicht immer studiert und promoviert, zeigen sich nicht immer in Anzug und Krawatte, haben nicht immer ein ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein und sind stets bemüht, das Volksvermögen gerecht zu verteilen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

145. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden. Blaise Pascal, französischer Philosoph und Mathematiker, 1623 - 1662

146. Wenn man genügend Geld hat, stellt sich der gute Ruf von selber ein. Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899 - 1974

147. Für jedes Risiko und für jede Pleite, egal ob gross oder klein, haftet letztendlich der berühmte kleine Mann auf der Strasse mit seinen sauer erarbeiteten und mühsam ersparten, nicht rechtzeitig in Sicherheit gebrachten Kröten. Franz Kern, biofranz, geb. 1944
 

148. Die besten und teuersten Logenplätze werden letztendlich immer von der Masse des arbeitenden Volkes erwirtschaftet. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

149. Sparsamkeit ist die Fähigkeit, Geld so auszugeben, dass es einem keine Freude bereitet. Arthur Brauner, Filmproduzent, geb. 1918

150. Wer weinende Erben hinterlassen will, darf keine Lebensversicherung abschliessen. Marcel Pagnol, französischer Schriftsteller, 1895 - 1974

151. Es soll Menschen geben, die, wenn sie das grosse Geld gerochen haben, sich für nichts auf der Welt zu schade sind. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

152. Die Masse der Anleger verliert immer, weil sie immer falsch liegt. Fred C. Kelly, Spekulant und Schriftsteller

153. Wo ein grosser Schatz liegt, liegt auch meistens ein grosser Drache. Persische Weisheit

154. Da kam in früheren Zeiten mal einer auf die glorreiche Idee, spezielles Papier  mit markanten Charakterköpfen bunt zu bedrucken, und schon war das Geld erfunden. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

155. So treu wie Gold, ein Schlagertitel aus meiner Jugendzeit. Leider gibt es heute nur noch Wenige, die mit Treue umgehen können. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

156. Der Goldrausch ist momentan ein Rausch wie jeder andere. Der Kater danach setzt schon an zum Sprung. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

157. Papier ist geduldig, von der Druckerpresse bis hin zum Reisswolf. Franz Kern, biofranz, geb. 1944
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158. Früher war Toxikologie ein medizinisches Fachgebiet, heute ist sie dem Bankwesen angegliedert. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

159. Der Ruf nach Kapitalerhöhung wird immer dann am lautesten, wenn das Kapital versucht kapitale Fehler zu korrigieren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

160. Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt. Bob Dylan, amerikanischer Sänger, geb. 1941

161. Es gibt Leute, deren Herzen gerade in dem Grad einschrumpfen, als ihre Geldbörsen sich erweitern.  Aldous Huxley, britischer Schriftsteller, 1894 - 1963

162. Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. Danny Kaye, amerikanischer Komiker, 1913 - 1987

163. Den Karren an die Wand fahren, sich dann als grosser Retter aufspielen, eine zuvor ausgehandelte saftige Abfindung kassieren und dann als Krösus in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Dr. Wendelin Wiedeking, ehemaliger Porsche-Manager im Jahre 2009

164. Der Kapitalismus ist eine kriminelle Vereinigung, von der wir alle ziemlich profitieren. Peter Zadek, deutscher Bühnenregisseur, 1926 - 2009

165. Das Einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden. Heinz Schenk, deutscher Showmaster und Schauspieler, geb. 1924

166. Die richtige Einstellung dem Geld gegenüber ist die einer begehrlichen Verachtung. Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller, 1891 - 1980

167. Das Leben ist ein Meer, der Fährmann ist das Geld. Georg Rudolf Weckherlin, deutscher Lyriker, 1584 - 1653

168. Wenn mir jemand sagt, sein Wort sei so gut wie seine Unterschrift, dann nehme ich immer die Unterschrift. Alain Delon, französischer Schauspieler, geb. 1935

169. Sich selbst Vergnügen zu bereiten, indem man Dankbarkeit kauft, nennt man Wohltätigkeit. Andrzej Majewski, polnischer Erzähler, geb. 1966

170. Sparsamkeit ist die Lieblingsregel aller halblebendigen Menschen. Henry Ford, US-amerikanischer Autobauer, 1863 - 1947

171. Jeder ist davon überzeugt, dass das Geld in den falschen Händen ist. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

172. Alle wollen den Gürtel enger schnallen, aber jeder fummelt am Gürtel des Nachbarn herum. Norbert Blüm, ehemaliger deutscher Arbeitsminister, geb. 1935

173. Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank

174. Blindes Marktvertrauen führt ebenso in die Irre wie blindes Staatsvertrauen. Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium

175. Die Zocker haben erst ihre Kunden ruiniert in der Finanzkrise, dann haben sie ihre Eigentümer betrogen durch überzogene Boni und jetzt wetten sie gegen ganze Staaten. Sigmar Gabriel, SPD-Chef

176. Die nächsten Blasen werden noch gefährlicher werden. Wir können es uns nicht leisten, Krise über Krise zu finanzieren. Nouriel Roubini, New Yorker Ökonom

177. Verzweiflung ist besser als die dumpfe Angst des Bürgers, welcher erst dann zum Heldentum reift, wenn er seinen Geldbeutel bedroht sieht. Hermann Hesse

179. Wenn einer pleite ist, dann heisst das noch lange nicht, er wäre erledigt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

180. Drei mal pleite gemacht, jetzt bin ich erst gesund. Ein mir persönlich bekannter Uhrenfabrikant

181. Wir gehören zu den Überlebenden, koste es was es wolle. Ein mir persönlich bekannter anderer Uhrenfabrikant

182. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Aus der Bibel, Matthäus 19, 24

183. Lieber Geld verlieren, als Vertrauen. Robert Bosch, deutscher Techniker und Industrieeller, 1861 - 1942

184. Es gibt genügend Leute, die froh darüber sind, dass die Welt schlecht und verrückt ist; sie können deshalb problemlos und unerkannt untertauchen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

185. Wir müssen geben, bis es weh tut. Mutter Teresa, 1910 - 1997

186. Agenten kommt von agieren. Finanzagenten agieren nur, wenn die Finanzen stimmen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

187. Der Zins ist die soziale Hängematte der Reichen. Unbekannter Verfasser

188. Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen. Aus der Bibel, Jesaja 55, 2

189. Der heutigen Jugend wird eingeredet, und sie glaubt es, dass wenn sie studiert, der Weg zum Milliardär (Millionär ist nicht mehr erstrebenswert) geebnet sei. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

190. Wohin ich blicke, Jubiläumsausverkäufe, sie werden erst ab der dritten Pleite genehmigt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

191. Eine neue Frau kann ich mir nicht leisten, deshalb habe ich mir eine neue Brille, ein neues Fahrrad und  neue Zähne zugelegt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

192. Milchmädchenrechnungen sind harmlos und für Milchmädchen gedacht. Sie werden erst dann zum Problem, wenn der Mist in diversen Köpfen von gewissen Politikern hinzugerechnet wurde. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

193. Geizige Leute sind Menschen, die einen ausgeprägten Sparzwang mit sich herum schleppen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

194. Der Edle sieht bei der Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe. Plutarch

195. Armut und Reichtum gib mir nicht; lass mich aber meinen Teil Speise dahin nehmen, den du mir beschieden hast. Aus der Bibel, Sprüche 30, 8

196. Der sichere Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen. Franz Werfel

197. Es macht Spass, Geld zu haben. Ich fühle mich gut dabei, es auszugeben. Elton John, britischer Musiker, geb. 1947

198. Euer Leben sei frei von Habgier; seid zufrieden mit dem, was ihr habt; denn Gott hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Aus der Bibel, Hebräer 13, 5

199. Ich bin dafür, dass das Geld wieder aus dem Fenster fliegt und unter die Leute kommt. Karl Lagerfeld, deutscher Modeschöpfer, geb. 1934 - 1938

200. Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, nicht dem Wein ergeben, nicht händelsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen. Aus der Bibel, Paulus an Titus 1, 7

201. Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Unbekannter Verfasser

202. Die ertragreichsten Geschäfte auf dieser Welt resultieren aus bewusst geschürten Ängsten und aus grossen unerfüllbaren Hoffnungen der Menschen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

203. Zu Zeiten des sog. Wirtschaftswunders krönte man das Ende der Karriereleiter mit einem Mercedes, einem BMW oder einem Porsche. Heute gönnt man sich dies schon bevor man die erste Sprosse erklommen hat. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

204. Ich würde nie die Liebe aufgeben - Geld schon. Russell Brand, britischer Komiker und Ehemann von US-Popstat Katy Perry, geb. 1975

205. Unglück macht Menschen. Wohlstand macht Ungeheuer. Victor Hugo, französischer Schriftsteller, 1802 - 1855

206. Ich denke nicht, dass Gott uns auf diese Erde geschickt hat, damit wir Millionen scheffeln und alles andere ignorieren. Roald Amundsen, norwegischer Polarforscher, 1872 - 1928

207. Jahrzehntelang auf Lieferschein gut gelebt, nun ist die Zeit der Rechnungen und Mahnungen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

208. Es wird nicht wärmer, sondern kälter auf unserer Erde. Die vielen Rettungsschirme lassen die Sonne nicht mehr durch. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

209. Rettungsschirme, erfunden, kreiert und zusammengeschustert von Experten. Experten sind Leute mit hochdotierten Jobs, sie wissen hinterher immer genau, was man vorher hätte anders machen können. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

210. Jeder ist seines eigenen Geldes Schmied. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

211. Kein Reichtum übertrifft den Reichtum der Gesundheit, kein Gut ein heiteres Gemüt. Aus der Bibel, Jesus Sirach 30, 16

212. Soll ich es ihr sagen oder soll ich es ihr nicht sagen? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

213. Wer Schätze anhäuft und sich selbst nichts gönnt, sammelt für andere; sie werden sich mit seinem Besitz ein gutes Leben machen. Aus der Bibel, Jesus Sirach 14, 4

214. Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Aus der Bibel Matthäus 6, 24

215. Von wegen Gehaltserhöhung, ihr erbt ja sowieso mal alles. Erich Kern, Uhrenfabrikant, 1921 - 2010

216. Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten. Samuel Butler, englischer Schriftsteller und Maler, 1835 - 1902

217. Es soll der Ackermann (nicht von der DB), der den Acker baut, die Früchte als erster geniessen. Aus der Bibel, Timotheus 1, 2, 6

218. Jesus sprach: So gebet dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Aus der Bibel, Matthäus 22, 21

219. Ich habe Angst vor Reichtum, weil ich weiss, dass dich Geld kaputt machen kann. Mike Tyson, Ex-Box-Weltmeister im Schwergewicht, geb. 1966

220. Die einzigen wirklich teuren Dinge, die ich mir geleistet habe, waren eine neue Herzklappe für meinen Vater und ein Rolls Royce für meine Eltern zu deren Hochzeitstag. Lady Gaga, amerikanischer Popstar, geb. 1985 (gibt sich bescheiden)

221. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man ein Vermögen. Henry Ford, amerikanischer Autokönig, 1863 - 1947

222. Scho zwei mol isch is s Geld verriggt, scho zwei mol hommer dä grieg volore, etz bruchemer Liet mit hellä Kepf. Karl Kern jr. , Vater vom biofranz, 1913 - 1990

223.  Glaubwürdigkeit ist etwas für Politiker, Bänker, Kirchen und das Militär. Die Anderen sollten es besser mit der Wahrheit halten. Martin Behrle, bärtiges renchener Original, geb. 1961

224. Gesellschaft - Dr. Unwissend

Wie immer hat Anette Schavan Recht: Die Universitäten sollten nach dem Fall der akademischen Hochstapler (zu Guttenberg, Koch-Mehrin) nicht zur Tagesordnung übergehen. Beide bilden nur die Spitze eines akademischen Eisbergs. Unter dessen Oberfläche dürften noch mehr Promotionen entstanden sein, deren Verfasser eigentlich den Titel “Dr. unw.” (Doktor Unwissend) verdienen. In einem irrt die Ministerin. Der Grund für die Attraktivität des Titels liegt nicht bei den Hochschulen. Sie vergeben ihn nach ihren Regeln und prüfen mehr oder minder gut. Ursache für den Drang nach Höherem ist in vielen Fällen nicht wissenschaftliche Neugier, sondern der erwartete soziale Brennwert. Nach Österreich mit seinen kuriosen Respektbezeugungen werden die beiden Buchstaben nirgends so hoch gestapelt wie in Deutschland. Ein Blick in Grussworte und auf Visitenkarten genügt. Man sieht in Abgründe der Wichtigtuerei. Tüchtige und bodennahe Menschen haben das nicht nötig. Uli Fricker, Journalist Südkurier

225. Die Nacht wurde zum Tage gemacht um uns wesentlich schneller dorthin zu bringen, wo wir jetzt sind. Der sogenannte Fortschritt hat uns wesentlich schneller dort hingebracht, wo wir jetzt sind.  Franz Kern, biofranz, geb. 1944

226. Schade, dass Kapitalismus nur mit Wachstum und Ausbeutung funktioniert. Diejenigen, die rechtzeitig davor warnten, wurden als Verhinderer und Bremser des Fortschritts verlacht, verhöhnt, angegriffen und abgesägt. Deshalb werden weiter Kriege nötig sein zur Zerstörung und zur Arbeitsbeschaffung bei Wiederaufbau. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

227. Kein Reichtum übertrifft den Reichtum der Gesundheit, kein Gut ein heiteres Gemüt. Aus der Bibel, Jesus Sirach 30, 16

228. Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Aus der Bibel, Römer 12, 21

229. Die ihrer Gier überlassenen Erwachsenen in der Finanzwelt sind viel gefährlicher als verwahrloste plündernde Kinder. Peter Schneider, Schriftsteller und Publizist

230. Es gibt Leute, deren Herzen gerade in dem Grad einschrumpfen, als ihre Geldbörsen sich erweitern.  Aldous Huxley, britischer Schriftsteller, 1894 - 1963

231. Wenn sie als Frau in einer männlichen Hierarchie arbeiten, haben sie zwei Möglichkeiten: Sie gehen oder sie passen ihr Wesen dem der Männer an. Allan & Barbara Pease, www.peaseinternational.com - Australien

232. Der Euro ist nicht das Problem. Es sind die Menschen, die sich des Euros bedienten, dabei sind es vor allem die, die sich des Euros selbstbedienten und sich an ihm dumm und dämlich verdienten. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

233. Wenn ich eine einfache und geniale Lösung für die Euro-Probleme hätte, würde ich sie euch sofort verraten, ohne dabei auf Patent- und Lizenzgebühren zu spekulieren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

234. Mäzene und Sponsoren bestimmen, was mit ihrem Geld geschieht, das ist mit Griechenland genau so wie mit einem Fussballclub. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

235. Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Aus der Bibel, Hesekiel 34, 2

236. Es nutzt nichts, als reichster Mann auf dem Friedhof zu liegen. Unbekannter Verfasser

237. Auch Reiche enden in Staub und Asche. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

238. In Staaten, in denen Demokratie zur Lobby-Kratie mutiert, findet Anarchie einen festen Wohnsitz. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

239. Wer sich für Werbung hergibt, dem glaube ich nie wieder, was er singt. Björk, isländische Sängerin, geb. 1966 (sie hat es mehrfach abgelehnt, für Apple Werbung zu machen)

240. Ursprünglich liehen die Banken das Geld der Sparer an Investoren aus und lebten gut und risikolos von der Zinsdifferenz. Der Eigenkapitaleinsatz der Banken lag oftmals bei 80 %, heute nicht einmal bei 10 %. Den Begriff “Zocken” gab es nicht. Zocken mit fremdem Geld, das man gar nicht hat und das einem gar nicht gehört, birgt das höchste Risiko und ist das Werk von Kriminellen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

241. Mit den übelsten Taschenspielertricks und Hütchenspielen lässt man 55 Milliarden Euro verschwinden (Schäuble) und zaubert sie dann wieder her mit einem schelmischen Lächeln - bi ies im Schwarzwald saget d Liet: Schbitzbuebe obenus ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

242. Geld fällt nicht vom Himmel. Man muss es sich hier auf Erden verdienen. Margaret Thatcher, ehemals Premierministerin von Grossbritannien (Eiserne Lady + 2013)

243. Die Spender nenne ich nicht, ich habe mein Ehrenwort gegeben, sagte  der grosse schwarze Lehrmeister, Geburtshelfer für Schattenbanken und  bad banks ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

244. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf, aber es stolpert. Das ist unsere Chance. Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, geb. 1947

245. Wenn du einen schweizer Bankier aus dem Fenster springen siehst, folge ihm. Es gibt sicher Geld zu verdienen. Voltaire

246. Guter Ruf ist kostbarer als grosser Reichtum, hohes Ansehen besser als Silber und Gold. Aus der Bibel, Sprichwörter 22, 1

247. Ab sofort bekommt jeder Europäer seinen persönlichen, privaten und auf  ihn persönlich zugeschnittenen eigenen Rettungsschirm mit Hebel. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

248. Das Leben verheirateter Männer ist halb so schön und doppelt so teuer. Adalbert Brunner, Honigarsch und Sabattschänder, 1926 - 1993

249. Devise der Weihnachtsmärkte 2011 in Deutschland: Kaufen, kaufen,  saufen, saufen - damit nichts für die Griechen und Italiener übrig  bleibt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

250. Alt ist man dann, wenn die Kerzen zum Geburtstag teurer werden als die Torte. Rudi Carell, niederländischer Showmaster in deutschen Diensten, 1934 - 2006

251. Sei besorgt um deinen Namen, denn er begleitet dich treuer als tausend goldene Schätze. Aus der Bibel, Sirach 41, 12

252. Bundespräsident Wulff ist ein Freund des Glamours. Der Spiegel 51/2011

253. Nicht alle Kriminellen sehen gefährlich aus - das eben ist das Gefährliche an den Kriminellen. Walter Scheel, ehemaliger Bundespräsident und Aussenminister, geb. 1919

254. Armut kommt von  “Arm an Mut”! Carsten Maschmeyer, Drückerkönig von AWD, geb. 1959

255. Wenn es nötig sein sollte, den Euro zu liquidieren, melde ich mich freiwillig. Vaclav Klaus, tschechiens EU-skeptischer Präsident

256. Die Leute haben nicht genug - guten - Sex. Daher rührt alles: Gier, Unterdrückung, Macht , Gewalt, Verblendung. Gianna Nannini,, italienische Rocksängerin, geb. 1954

257. Der Frevler erzielt trügerischen Gewinn; wer Gerechtigkeit sät, hat beständigen Ertrag. Aus der Bibel, Sprüche 11, 18

258. Brauchen wir Kaiser, Könige und Bundespräsidenten? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

259. Um einen hundertprozentigen Idealisten für das höchste Amt des  Bundespräsidenten gewinnen und verpflichten zu können, müssten sämtliche Privilegien abgeschafft werden. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

260. Die üppigen Einkommen und Hinterlassenschaften von hochdotierten Alpha- und Spitzentieren erlauben manchem faulen Nachkommen bestes Auskommen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

261. Völker neigen dazu, sich tiefer zu verneigen vor Geld als vor Würde. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

262. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt,  um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im  Schlaf. Aus der Bibel, Psalm 172, 2

263. Nicht das Kapital bestimmt den Wert eines Unternehmens, sondern der Geist, der in ihm herrscht. Claude Dornier, Luftfahrtpionier und Firmengründer, 1884 - 1969

264. Die Politik entpuppte sich deutlich als geschobene und ungesicherte Wanderbaustelle nach Boygroup-Manier mit Show-Effekt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

265. In früheren Jahren wurde den Kindern und Jugendlichen vorgelebt und  eingeredet, dass in erster Linie das Ellenbogenausfahren einer der  wichtigsten Garanten für berufliches Vorwärtskommen wäre. Alles hat sich zugetragen wie vorausgesagt, diese Kinder von damals regieren uns  heute. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

266. Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich zu leben lohnt. Antoine de Saint-Exupéry, französischer Philosoph, Autor und Pilot, 1900 - 1944

267. In Verhandlungen, bei denen es um viel Einfluss, Geld und Macht geht,  sitzen meist zwei auf den ersten Blick kaum erkennbare, aber stets  verlässliche Partner am Tisch: Neid und Schwindel! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

268. Film ist eine Sache, die durch Einsparen immer teurer wird. Helmut Dietl, deutscher Regisseur, geb. 1944

269. Ich möchte ja aus meinen Mitarbeitern das Beste herausholen, deshalb  müssen sie sich wohl fühlen, motiviert sein und keinesfalls  eingeschüchtert. Steven Spielberg, Regisseur, geb. 1946

270. Während viele versuchen unter widrigen körperlichen und seelischen  Bedingungen über den kalten Winter zu kommen, kümmern sich andere um den geschenkten Bobbycar des Bundespräsidentensohnes und unter anderem auch darum, dass die Bundespräsidentengattin nicht nackt herumlaufen muss. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

271. Untersuchungsausschüsse werden immer dann gegründet oder ins Leben  gerufen, wenn es darum geht, nach anrüchigen, unsauberen und korrupten  politischen Amtshandlungen Personen zu decken und streng geheimgehaltene Hintergründe auf bzw. zuzudecken. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

272. Wer das Geld liebt, bekommt vom Geld nie genug; wer den Luxus liebt, hat nie genug Einnahmen - auch das ist Windhauch. Aus der Bibel, Kohelet 5, 9

273. Ihr aber verachtet die Armen. Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken und vor die Gerichte schleppen. Aus der Bibel, Jakobus 2, 6

274. Rente: mein erstes staatliches Grundeinkommen. Henry Hübchen, Schauspieler, geb. 1947 ( wird am Montag 65 Jahre alt und freut sich auf seine erste anstehende Rentenzahlung)

275. Mit der Ermittlung der Daten für Politbarometer und sonstigen  Umfrageergebnissen werden unabhängige Institute betraut. Wenige werden  befragt, danach wird hochgerechnet. Könnte man nicht wenige Staatsdiener herausgreifen, um ihr Verhalten auf den ganzen Apparat hochzurechnen? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

276. Die Pläne des Fleissigen bringen Gewinn, doch der hastige Mensch hat nur Mangel. Aus der Bibel, Sprichwörter 21, 5

277. Vorbild zu sein und dementsprechend zu leben verlangt gerade von Bundespräsidenten eiserne Charakterfestigkeit. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

278. Der Teufel scheisst nur auf die grössten Häufen. Sprichwort - die Häufen werden dadurch nur grösser, aber nicht besser. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

279. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? Aus der Bibel, Lukas 9, 25

280. Jesus sagt: Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich  dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als  Lösegeld für viele. Aus der Bibel, Matthäus 20, 28

281. Bananendeutschland: vorauseilendes Unwort in 2012! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

282. Bananendeutschland - Würde - Anstand - Ehrensold - vorauseilende Unwörter des Jahres 2012 - Franz Kern, biofranz, geb. 1944

283. Ein Eisberg namens Bundespräsidialamt ist abgebrochen und treibt im  offenen Meer der Politik in unmittelbarer Küstennähe. Whrend erfahrene  Kapitäne nicht nur um die sichtbare Spitze wissen, hat schon ein total  mit Ämtern überladener Frachter den Eisberg gerammt. Die Reederei hat  schon bereut, dass sie das Schiff einem unerfahrenen Söldner anvertraut  hat. Dieser hatte bei der Havarie unglaubliches Glück und fiel aus  Versehen in das manövrierfähige Rettungsboot. Nun suchen Rettungstaucher verzweifelt nach der untergegangen Besatzung namens Ehre, keiner weiss, ob sie je lebend geborgen werden kann. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

284. Dank Bundespräsidialamt geht es politisch steil bergauf in Deutschland: Die FSP kämpft mit unvorstellbaren Zuwachsraten (FSP=Fremdschämpartei) Franz Kern, biofranz, geb. 1944

285. Die Ehrensöldner brechen uns Deutschen nicht das Genick. Vielmehr sind  es die Milliarden, die wir nicht haben und die wir trotzdem grosszügig  an andere arme Europäer verteilen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

286. Ehrensöldner: Die höchste Auszeichnung im deutschen Staate. Voraussetzungen und Kriterien sind ein Mindestalter von 65 Jahren oder  eine ausserordentlich attraktive Zweitfrau. (Ehre wem Ehre gebührt) Franz Kern, biofranz, geb. 1944

287. Realismus ist, wenn man Geld, das man nicht hat, nicht ausgibt. Manfred Rommel, früherer Oberbürgermeister von Stuttgart, geb. 1928

288. Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so  reich sind, wie sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen  behauptet, er sei zehnmal so glücklich. George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856 - 1950

289. Die Wurzel allen Übels ist die Habsucht. Nicht wenige, die ihr  verfielen, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich viele Qualen  bereitet. Aus der Bibel, 1. Timotheus 6, 10

290. Wir brauchen im Schloss Bellevue keinen Heiligen, sondern einen, der sich an Recht und Gesetz hält. Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, geb. 1954

291. Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat. Aus der Bibel, Markus 4, 25

292. Alles, was zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld. Udo Jürgens, Sänger, geb. 1934 (Udo Jürgen Bockelmann)

293. Ist Reichtum begehrenswerter Besitz im Leben, was ist dann reicher als die Weisheit, die in allem wirkt? Aus der Bibel, Buch der Weisheit 8, 5

294. Ich bin auch bereit, alle öffentlichen Toiletten der westlichen Hemisphäre zu putzen, wenn viel Geld zusammenkommt. Jörg Pilawa, Moderator, geb. 1966 (sammelt für die Welthungerhilfe)

295. Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern  um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. Aus der Bibel, Matthäus 20, 28

296. Manch einer glaubt, er wäre ein Alpha-Tier, dabei hatte er nur skrupellose und korrupte Erzieher und Vorbilder. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

297. Ich bin nicht der Mann für’s Schnelle und für’s Grobe! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

298. In Stuttgart kriegt man umsonst, wofür Bewohner anderer Städte Geld im Fitness-Studio ausgeben. Nils Heinrich, Kabarettist, geb. 1972 (mag die vielen Treppen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt)

299. Neue Erkenntnisse und Erfahrungen, sowie bewusst oder unbewusst neu  geschaffene Fakten und Lagen, erfordern ein dementsprechendes Umdenken  in allen beteiligten Köpfen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

300. Die Scheidung zieht sich wie ein Kaugummi, weil wir uns nicht einig sind. Natascha Ochsenknecht, Ex-Model, geb. 1965 (streitet mit ihrem Ehemann Uwe Ochsenknecht seit 3 Jahren)

301. Wenn der Bettler auf’s Ross kommt, gibt er ihm die Sporen, bis es zusammenbricht. Schwarzwälder Spruch

302. Wem Fortuna ein Haus schenkt, dem schenkt sie auch Möbel. Wilhelm Busch, deutscher Satiriker, 1832 - 1908

303. Ihr Frauen, nicht auf äusseren Schmuck sollt ihr Wert legen, auf  Haartracht, Gold und prächtige Kleider, sondern was im Herzen verborgen  ist, das sei euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges  Wesen. Das ist wertvoll in Gottes Augen. Aus der Bibel, 1. Petrus 3, 3 u. 4

304. Das Ruländerfass Nummer 7 ist endgültig leer. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

305. Beim Geld hört die Freundschaft auf, dann beginnt die Wirtschaft. Franz Kern biofranz, geb. 1944

306. Wenn es an’s Sterben geht, kommt jeder ängstlich, kleinlaut und  reumütig auf den berühmten Teppich zurück, auf dem er angeblich immer  bleiben sollte, von dem er auszog, unabhängig davon, wer er geworden ist oder für wen er sich hält. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

307. Du bekommst beim Baseball-Spiel bessere Plätze, bekommst bessere Tische und Reservierungen und wenn du einen Arzt brauchst, kommt einer. Woody Allen, US-Regisseur, geb. 1936 (geniesst es, berühmt zu sein)

308. An der Zerstörung unseres Lebensraumes und unserer Umwelt verdienen  sich wenige dumm und dämlich. Somit sind sie in der Lage, ihr Tun  positiv darzustellen und die Aussagen der ihnen genehmen  Wissenschaftlern und Experten in den Massenmedien und in der Werbung  entsprechend zu plazieren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

309. Wirtschaftswachstum verordnen zu wollen, ist ein Hirngespinst des  Kapitalismus und wird eines bleiben. Es werden nur unnötig Rohstoffe  geplündert und Dinge produziert und beworben, die in immer kürzeren  Zyklen auf ausufernden Müllhalden landen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

310. Diese Welt kennt keine Gerechtigkeit - sie liegt bei Gott. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

311. Wenn sich nur diejenigen scheiden lassen würden, die ihren Anwalt bezahlen könnten, gäbe es weniger arme Juristen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

312. Wenn nur noch teuere Autos gefahren werden würden von Leuten, die sich  diesen Luxus leisten könnten, dann müsste die Autoindustrie schnellstens umdenken. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

313. Es gibt nichts Törichteres im Leben als das Erfinden. Ich bin jetzt  fünfunddreissig Jahre alt und habe der Welt noch nicht für  fünfunddreissig Pfennig genützt. James Watt, schottischer Erfinder u. a. der Dampfmaschine, 1736 - 1819

314. Wenn die Kunst nach Brot geht, entstehen nur kleine Brötchen. Eugene Ormandy, amerikanischer Dirigent und Geiger, 1899 - 1985

315. Ich brauche keine Ideen, ich brauche Geld. Harald Schmidt, Kabarettist und Moderator, geb. 1958 (verrät, warum er wirklich zum Abonnement-Sender Sky wechselt)

316. Schlimm ist ein Geizhals, der sein Gesicht abwendet und die Hungernden verachtet. Aus der Bibel, Jesus Sirach 14, 8

317. Anfangs war die Liebe für ihn etwas Wunderbares, später wunderte er sich, dass es nur noch um Bares ging. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

318. Das Kapitel trüge den Namen: Schön war’s. Barbara Becker, Designerin, geb. 1967 (über ihre Ehe mit Ex-Tennis-Profi Boris Becker)

319. Süss ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel zu essen hat.  Dem Reichen raubt sein voller Bauch die Ruhe des Schlafs. Aus der Bibel, Kohelet/Prediger 5, 11

320. Jedes Chaos hat System, unabhängig davon, ob wir die Formel dazu finden oder nicht. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

321. Wohlstand ist, wenn die Menschen mehr Uhren haben als Zeit. Werner Mitsch, Stuttgarter Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936 - 2009

322. Fairplay ist zwar das Wesen des Sports, aber nicht automatisch mit ihm  verbunden. Es kommt nicht durch göttliche Fügung vom Himmel geflogen. Willi Daume, deutscher Sportfunktionär, 1913 - 1996

323. Da kratze ich gerne an der Fassade. Günther Jauch, Moderator, geb. 1956 (hat während seiner Quiz-Sendung “Wer wird  Millionär? gerne unsichere Kandidaten vor sich sitzen)

324. Ein Hund ist der einzige Freund, den man sich für Geld kaufen kann. Fritz Herdi, schweizer Publizist, geb. 1920

325. Könige, Kaiser, Diktatoren und andere Krösusse, die sich für mächtig  und unersetzlich halten, müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, genau  so wie die kleinen Geister zu Staub und Asche zu verfallen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

326. Wer den Armen verspottet, schmäht dessen Schöpfer, wer sich über ein Unglück freut, bleibt nicht ungestraft. Aus der Bibel, Sprichwörter (Sprüche) 17, 5

327. Auch sollen die Frauen sich anständig, bescheiden und zurückhaltend  kleiden; nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seien ihr  Schmuck, sondern gute Werke; so gehört es sich für Frauen, die  gottesfürchtig sein wollen. Aus der Bibel, 1. Timotheus 2, 9 u. 10

328. Kasse macht man mit der Masse. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

329. Wenn Frauen sich scheiden lassen, möchten sie doch schick aussehen. Für viele hat es sich auch gelohnt, die können dann richtig einkaufen. Harald Glööckler, Textildesigner, geb. 1965 (er designt eine Scheidungskollektion)

330. Ich denke oft: Philipp, womit hast du das eigentlich verdient? Philipp Poisel, deutscher Liedermacher, geb. 1983 (freut sich über seinen Erfolg, hat aber manchmal ein schlechtes Gewissen)

331. Ich verdiene gut und es fällt mir leicht, die Kinder zu verwöhnen und ihnen einen Anreiz für gute Leistung zu geben. Matthias Reim, Sänger, geb. 1957 (belohnt die Noten seiner Kinder)

332. Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den  grossen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch  bei den grossen. Aus der Bibel, Lukas 16, 10

333. Dem Reichen raubt ein voller Bauch die Ruhe des Schlafs. Aus der Bibel, Kohelet 5, 11

334. Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird und die Pracht seines  Hauses sich mehrt; denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, seine  Pracht steigt nicht mit ihm hinab. Aus der Bibel, Psalmen 49, 17-18

335. Du sollst dich nicht bestechen lassen, denn Bestechung macht Sehende  blind und verkehrt die Sache derer, die im Recht sind. Aus der Bibel, 2. Buch Mose 23, 8

336. Jeder lügt, stiehlt und betrügt, wenn er glaubt, dass er nicht erwischt wird. Ephraim Kishon, israelischer Schriftsteller und Humorist, 1924 - 2005

337. Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verliere dabei nicht deine Wertmassstäbe. Dalai Lama, buddhistischer Mönch und Philosoph, geb. 1935

338. Der Vorteil des Alters ist, dass man die Dinge nicht mehr begehrt, die man sich früher nicht leisten konnte. Walter Matthau, amerikanischer Schauspieler, 1920 - 2000

339. Die meisten Menschen haben keine eigene Meinung. Ich habe eine eigene Meinung, aber ich lebe davon. Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

340. Geld, meine Freunde, Geld ist wirklich nicht alles im Leben. Man muss  auch Gold und Aktien haben, Häuser und Grundstücke ... Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

341. Nach Ansicht der Finanzminister ist alles, was für Geld erworben werden kann, Luxus. Ephraim Kishon, israelischer Schriftsteller und Humorist, 1924 - 2005

342. Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen, des Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren. Aus der Bibel, Psalmen 9, 19

343. Wie die Tiere auf das Fressen vermessen sind, so ist der Mensch mit dem Geld. Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

344. Mit Geld kann man heutzutage vieles erreichen, wenn es auch einige  Auserwählte gibt, deren Gewissen man nicht mit Geld kaufen kann, sondern nur mit sehr viel Geld. Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

345. Geldprobleme haben nur Menschen, die kein Geld haben, oder diejenigen, die zuviel haben. Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

346. Wenn jemand einem etwas Gutes tut, muss man immer untersuchen, wen wollte er damit ärgern. Ephraim Kishon, israelischer Humorist und Schriftsteller, 1924 - 2005

347. Wir brauchen Wirtschaftssysteme, die für alle Menschen da sind, nicht nur für diejenigen, die an der Spitze stehen. Barack Obama, 44. US-Präsident, geb. 1961 ( Auszug aus den Reden beim 2. Besuch in Berlin 2013)

348. Wir haben die moralische Verpflichtung und auch grosses Interesse daran, die verarmten Regionen der Welt zu unterstützen. Barack Obama, 44. US-Präsident, geb. 1961 ( Auszug aus den Reden beim 2. Besuch in Berlin 2013)

349. Die Wurzel aller Übel ist die Habsucht. Nicht wenige, die ihr  verfielen, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich viele Qualen  bereitet. Aus der Bibel, 1. Timotheus 6, 10

350. Zu einer eleganten Frau passt modisch alles - nur kein armer Mann. Yves Montand, französischer Chansonnier und Schauspieler, 1921 - 1991

351. Wer ein gütiges Auge hat, wird gesegnet, weil er den Armen von seinem Brot gibt. Aus der Bibel, Sprichwörter 22, 9

352. Es ist immer noch besser, die Wirtschaft gesund zubeten, als sie tot zu reden. Ludwig Erhard, Deutscher Wirtschaftsminister und Bundeskanzler, 1897 - 1977

353. Wahrhaftige Worte sind nicht angenehm. Angenehme Worte sind nicht wahr. Lao-tse, chinesischer Philosoph, um 603 - 531 vor Chr.

354. Alle Menschen sind Lügner! Robert Trivers, US-amerikanischer Evolutions- und Sozialbiologe, geb. 1943 (Betrug und Selbstbetrug)

355. Wir können damit kein Geld verdienen, nur verlieren. Wigald Boning, Komiker, geb. 1967 (leistet sich eine Plattenfirma)

356. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich. Aus der Bibel, 1. Korinther 6, 12

357. Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren. Annette Freiin von Droste- Hülshoff, deutsche Schriftstellerin, 1797 - 1848

358. Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Frass sie zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen. Aus der Bibel, Matthäus 6, 19

359. Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte  sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das  Himmelreich. Aus der Bibel, Matthäus 5, 1-3

360. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüsst? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben  zurückkaufen? Aus der Bibel, Matthäus 16, 26

361. Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süss, er habe wenig oder viel  gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen. Aus der Bibel, Prediger 5, 11

362. Alle Kriege entstehen nur um den Besitz von Geld. Platon, griechischer Philosoph, um 428 - 348 v. Chr.

363. Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung. Max Planck, deutscher Physiker und Begründer der Quantenphysik, 1858 - 1947

364. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man ein Vermögen. Henry Ford, Gründer von Ford, 1863 - 1947

365. Je grösser die Herausforderung ist, desto grösser die Belohnung, das wissen wir doch alle. Jared Leto, Schauspieler und Rockstar, geb. 1971 (freut sich, dass er nach  fünf Jahren Pause wieder auf der Leinwand zu sehen ist. Der Film “Dallas Buyers Club” feiert am Samstag seine Weltpremiere)

366. Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen geboten. Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller, 1871 - 1914

367. Ich habe als Kind gestottert und mich am Anfang meiner Karriere mit schlecht bezahlten Nebenjobs über Wasser gehalten. Bruce Willis, Schauspieler, geb. 1955 (wundert sich, dass er heute als cool angesehen wird)

368. Ja, wir regeln ein paar Angelegenheiten. Aber wir werfen noch nicht das Handtuch. Shane Warne, ehemaliger Cricket-Star, geb. 1969 (dementierte  Medienberichte, wonach er sich vom britischen Model Liz Hurley getrennt  habe)

369. Ich habe ihn gesucht, ich habe ihm den Hof gemacht, ich habe dafür gesorgt, dass er sich in mich verliebt. Francesca Pascale, geb. 1985 (will den früheren italienischen Regierungschef und 48 Jahre älteren Silvio Berlusconi heiraten)

370. Das Leben ist kein Spiel. Boris Becker, ehemaliger Tennis-Star, geb. 1968 (in seinem Buch rechnet der  Ex-Tennis-Profi mit seinen Patchwork-Familien ab - In diesem  Familiendrama war ich, daran besteht kein Zweifel, das Arschloch)

371. Unser Herrgott hat die Erde für alle erschaffen, nicht nur für Kaiser, Könige und andere Krösusse! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

372. Wenige lebten früher gut vom Drauflegen. Viele leben heute besser mit Defizit. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

373. Je nach der Macht eines Menschen wütet sein Zorn, je nach dem Reichtum steigert er seine Wut. Aus der Bibel, Jesus Sirach 28, 10

374. Warm essen kann ich noch und das Dach über dem Kopf habe ich auch noch. Boris Becker, ehemaliger Tennis-Star und Profi, geb. 1968 (positive  Schlagzeilen könnte er gebrauchen, auch wenn er zuletzt abstritt, seine  neue Autobiographie 2013 aus finanziellen Gründen verfasst zu haben.)

375. Der einzige Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist der Preis ihres Spielzeugs. Malcom S. Forbes, US-amerikanischer Verleger, 1919 - 1990

376. Besser, es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei. Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874 - 1936

377. Wenn ein Geizhals ist gestorben, hebt sein Schatz erst an zu leben. Jeder will bei diesem Kinde willig einen Paten geben. Friedrich Freiherr von Logau, deutscher Barockdichter, 1605 - 1655

378. Geld macht nicht korrupt - kein Geld schon eher. Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist und Autor

379. Ich öffne meinen Mund und sage von ihr: Erwerbt euch Weisheit, es kostet nichts. Aus der Bibel, Jesus Sirach 51, 25

380. Schnell errafftes Gut schwindet schnell, wer Stück für Stück sammelt, wird reich. Aus der Bibel, Sprichwörter 13, 11

381. Natürlich hat es schon perfekte Morde gegeben - sonst wüsste man ja etwas von ihnen. Alfred Hitchkock, britischer Regisseur, 1899 - 1980

382. Iss und trink so lang’s dir schmeckt, schon zweimal ist dir’s Geld verreckt. Karl Kern jr. , Vater vom biofranz, 1913 - 1990

383. Ich besass all dieses Geld und wusste nicht mehr, wer ich war. Robbie Williams, britischer Popstar, geb. 1974 (über seine Vergangenheit, bevor er Vater wurde)

384. Die fortschreitende Mathematisierung hat den Vorteil, dass man sich viel genauer irren kann. Anonymer unbekannter Verfasser

385. Besser das Wenige, das der Gerechte besitzt, als der Überfluss vieler Frevler. Aus der Bibel, Psalm 37,16

386. Jemanden mit dessen Wissen im Testament zu bedenken und dann nicht in  angemessener Frist zu sterben, das grenzt schon an Provokation. Samuel Butler der Ältere, englischer Satiriker, 1612 - 1680

387. Ich werde vierzig, und ich mag es angenehm und komfortabel. In einem  Rolls-Royce zu sein, fühlt sich an, wie dauerhaft einen Pyjama zu  tragen. Robbie Williams, britischer Popstar, geb. 1974 (verzichtet auf eine Geburtstagsparty. Er schenkt sich lieber ein Luxus-Auto)

388. Das Geld hat keinen Charakter - es geht nie zu denen, die keines haben. Wolfgang von der Donauquelle, geb. 1956

389. Lieber absahnen als zu buttern. Wolfgang von der Donauquelle, geb. 1956

390. Bienen können deshalb so gut rechnen, weil sie den ganzen Tag mit Summen beschäftigt sind. Wolfgang von der Donauquelle, geb. 1956

391. Fliessendes Wasser zu haben und die Möglichkeit, eine Lampe anschalten  zu können, sind faszinierender für mich als die Millionen auf dem Konto. Katie Melua, georgisch-stämmige Sängerin, geb. 1984 (sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen)

392. Wem Fortuna ein Haus schenkt, dem schenkt sie auch Möbel. Wilhelm Busch, deutscher Satiriker und Zeichner, 1832 - 1908

393. Während sich die Mehrheit der Menschen den Arsch aufreisst um zu  überleben, reisst sich die Minderheit der Menschen das Maul auf um sich  im Luxus zu langweilen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

394. Ich lese vierzehntägig die Rentnerbravo. Neben interessanten  Kreuzworträtseln und Sudokus ergötze ich mich an den Blockbusterdüften,  welche mir schon beim beim erstmaligen Aufschlagen entgegen wehen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

395. Er weiss nicht, dass eigentlich die Familie der Braut für die Hochzeit  zahlen sollte. Aber pssst! Das muss er ja auch nicht erfahren. Hayden Panettiere, Schauspielerin, geb. 1989 (Braut von Wladimir Klitschko)

396. Ich bin sehr bescheiden aufgewachsen. Andrea Berg, Schlagersängerin, geb. 1966 (über ihre Kindheit, die sie gelehrt hat, dass Geld nicht das Wichtigste im Leben ist)

397. Mitleid bekommt man geschenkt, den Neid muss man sich verdienen. Robert Lembke, deutscher Journalist und Showmaster, 1913 - 1989

398. Franziskus erinnert daran, was wirklich sozial ist. Die Linke nimmt die Papst-Botschaft ernst. Sahra Wagenknecht, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, geb. 1969

399. Weihnachten ist die grosse Zeit des Zuviel. James Henry Leigh Hunt, englischer Essayist, 1784 - 1859

400. Neid ist die Eifersucht darüber, dass sich Gott auch mit anderen Menschen ausser uns beschäftigt. Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, geb. 1926

401. Wer im Geld schwimmt, hält einen Rettungsring für eine Zumutung. Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, geb. 1926

402. Jesus spricht: Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Aus der Bibel, Lukas 14, 13

403. Die unangenehmsten Reichen sind die, die nicht einsehen wollen, wie arm sie sind. Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, geb. 1926

404. Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen. Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813 - 1863

405. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum. Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813 - 1863

406. Und wenn ich meine Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. Aus der Bibel, Korinther 13, 3

407. Handys wurden vermutlich nur aus zwei Gründen geschaffen: Erstens um  Teenager glücklich und Eltern unglücklich zu machen. Zweitens, um die  Netzbetreiber sehr, sehr glücklich zu machen. Wolfgang J. Reus, deutscher Journalist, Lyriker und Aphoristiker, 1959 - 2006

408. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Aus der Bibel, Matthäus 10, 41

409. Gelbe Engel und Politbarometer haben eines gemeinsam: Sie werden von  unabhängigen Instituten (die von der Luft und von der Liebe leben)  glaubwürdig erstellt und sind vom gemeinen Leser nachprüfbar. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

410. Kostenlosen Käse gibt es nur in der Mausefalle. Russisches Sprichwort

411. Was den Armen zu wünschen wäre für eine bessere Zukunft? Nur dass sie  alle im Kampf gegen die Reichen so unbeirrt sein sollen, so findig und  so beständig wie die Reichen im Kampf gegen die Armen sind. Erich Fried (1921 - 1988, österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist)

412. Freiheit ist, wenn die Bank nicht anruft. Bjarne Mädel, Schauspieler, geb. 1968 (hatte früher Geldsorgen. Heute ist das anders: er muss nicht jeden Job annehmen)

413. Geiz ist das einzige Laster, das sich in den Augen der Nachkommen in eine Tugend verwandelt. Martin Held, deutscher Schauspieler, 1908 - 1992

414. Die Auswirkungen der Medizin stellen eine der am schnellsten sich ausbreitenden Seuchen unserer Zeit dar. Hippokrates, griechischer Arzt und Philosoph, 460 - 370 v. Chr.

415. Das bei uns gepflegte Gesundheitssystem belohnt entsprechende  Industriezweige, wenn sie aus dem Leiden bzw. der Behandlung dieser  Leiden immer mehr wirtschaftliches Kapital schlagen. Uwe Karstädt, Heilpraktiker und Medizinautor, geb. 1953

416. Beim Film zählen eine Menge Leute auf dich, es wird sehr teuer, wenn du erst um Zwölf erscheinst, statt wie verabredet um Neun. Mark Wahlberg, Hollywood-Schauspieler, geb. 1971 (über Disziplin)

417. Weh denen, die auf ihrem Lager Unheil planen und Böses ersinnen. Aus der Bibel, Micha 2, 1

418. Wenn eine Regierung hinsichtlich des Geldes von den Banken abhängt,  dann kontrollieren diese und nicht die Führer der Regierung die  Situation, da die Hand, die gibt, immer über der Hand steht, die nimmt. Napoleon Bonaparte, 1769-1821, französischer Kaiser

419. Ich denke, dass Bank-Institute gefährlicher als stehende Armeen sind.  Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre  Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne die so enstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages  ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst  eroberten. Thomas Jefferson, 1802, 3. Präsident der USA

420. Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten  schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der  Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als  eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als  eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre  Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine  Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht  des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern bis der  Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.
Abraham Lincoln, 1809-1865, 16. Präsident der USA

421. Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess  ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals  erfunden wurde; wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und  die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es  zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe  kontrollieren. Josiah Stamp, 1920, Chef der Bank of England

422. Alles ist mir erlaubt - aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich. Aus der Bibel, 1. Korinther 6, 12

423. Europäer wollen Wohlstand und Einkommensgleichheit, und zwar in dieser Reihenfolge. Jan Delhey, Bremer Soziologe und Glücksforscher

424. Es geht immer nur um Geld. Jane Goodall, britische Schimpansen-Forscherin, geb. 1934 (zieht eine  nüchterne Bilanz ihrer Arbeit - hofft aber dennoch darauf, dass sich die Einstellung der Menschen irgendwann ändert)

425. Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen  ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu  zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen  Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig  zunehmen. Siddhartha Gautama, indischer Begründer des Buddhismus, 563 - 483 vor Christus

426. Mein Urgrossvater kam aus Böblingen. In mir steckt ein kleiner Schwabe. Wahrscheinlich kann ich deshalb mein Geld so gut zusammenhalten. Robert Geiss, TV-Millionär, geb. 1964 (erklärt sein Erfolgsgeheimnis)

427. Wie humorlos der Staat ist, mag man an der Vergnügungssteuer ersehen.  Hans-Horst Skupy, deutscher Publizist und Aphoristiker, geb. 1941

428. Schnell errafftes Gut schwindet schnell, wer Stück für Stück sammelt, wird reich. Aus der Bibel, Sprichwörter 13, 11

429. Je gresser dä Härr, um so gresser dä Sauhund = Je berühmter der Herr, um so mieser sein Benehmen. Agnes Wintermantel, Grossmutter vom biofranz (wo viel Licht ist, ist viel Schatten. Ich kenne genügend Herren)

430. Bei der Jagd nach dem Glück werden die meisten Böcke geschossen.  Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner und Aphoristiker, geb. 1929

431. Wer auf seinen Reichtum vertraut, der fällt, die Gerechten aber sprossen wie grünes Laub. Aus der Bibel, Sprichwörter 11, 28

432. Mancher teilt aus und bekommt immer mehr, ein anderer kargt übers Mass und wird doch ärmer. Aus der Bibel, Sprichwörter 11, 24

433. Haus und Habe sind das Erbe der Väter, doch eine verständige Frau kommt vom Herrn. Aus der Bibel, Sprichwörter 19, 14

434. Wende dein Ohr zu mir, erhöre mich, Herr! Denn ich bin arm und gebeugt. Aus der Bibel, Psalmen 86, 1

435. Ich würde für Geld alles tun. Heiner Lauterbach, Schauspieler, geb. 1953 (wäre wohl nicht allzu wählerisch,  um finanziell über die Runden zu kommen. Erfahrungsgemäss gebe es für  schlechtere Filme mehr Geld)

436. Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Grosse vergebens warten. Pearl S. Buck, US-amerikanische Schriftstellerin, 1892 - 1973

437. Der Meister sprach: Der Edle liebt den inneren Wert, der Gemeine liebt das Irdische; der Edle liebt das Gesetz, der Gemeine sucht die Gunst. Konfuzius

438. Faul darf man sein, aber nicht dumm ... Altes Sprichwort

439. Mit Geld kann man sich viele Freunde kaufen, aber selten ist einer seinen Preis wert. Josephine Baker, US-amerikanisch-französische Tänzerin, 1906 - 1975

440. Euer Leben sei frei von Habgier, seid zufrieden mit dem, was ihr habt.  Denn Gott hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Aus der Bibel, Hebräer 13, 5

441. Gläubiger sind jene Leute, die dann kommen, wenn die Kunden ausbleiben. Richard Wiggins, US-Politologe

442. Wer behauptet, Fussball-Profis seien moderne Sklaven, der irrt sich  gewaltig. Sie sind hochbezahlte internationale Leiharbeiter ohne  Mindestlohn. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

443. So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier. Buddha Siddhartha Gautama, indischer Religionsstifter, um 563 - 483 vor Chr.

444. Warum macht ihr euch Sorgen um das, was ihr anziehen sollt? Seht, wie  die Blumen auf den Feldern wachsen! Sie arbeiten nicht und machen sich  keine Kleider, doch, ich sage euch: Nicht einmal Salomo bei all seinem  Reichtum war so prächtig gekleidet wie irgendeine von ihnen. Aus der Bibel, Matthäus 6, 28 u. 29

445. Deutschland ist ein viel sozialeres Land. Jedes noch so schlimme Viertel hat gut ausgerüstete Fussballplätze. Pete Doherty, Sänger (vergleicht Deutschland mit seiner Heimat Grossbritannien)

446. Ob sich Geschwister wirklich lieben, bringt erst die Erbteilung an den Tag. Max Philipp Albert Kemmerich, Philosoph und Kunsthistoriker, 1876 - 1932

447. Mich interessiert nicht, dass Mats ein erfolgreicher Fussballer ist,  mich interessiert der Mensch. Wenn er Bauarbeiter wäre, wäre das auch  okay. Cathy Fischer, Freundin von Fussballprofi Mats Hummels, geb. 1988

448. Zuerst möchten sie berühmt werden, dafür brauchen sie die Medien und  das Publikum. Wenn sie dann berühmt sind, möchten sie öfters ihre Ruhe  haben und dem Rummel der Medien und des Publikums entfliehen. So ist es  eben mit den Geistern, die sie riefen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

449. Ohne die Armut durchlebt zu haben, weiss man den Luxus kaum zu schätzen. Charlie Chaplin, britischer Schauspieler und Regisseur, 1889 - 1977

450. Um einen Dieb zu fangen, musst du einen Dieb anheuern. Ronald (Ronny) Biggs, britischer Posträuber, 1929 - 2013

451. Ich habe die Welt doch vor einer Katastrophe gerettet. Dieter Bohlen, Musikproduzent, geb. 1954 (hat angeblich ein Millionenangebot für ein Modern-Talking-Comeback abgelehnt)

452. Am kostbarsten sind Dinge, die keinen Preis haben. Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin, 1911 - 2002

453. 68 % der Film- und Fernsehschauspieler verdienen unter 30.000 Euro, 55 % sogar weniger als 20.000 Euro im Jahr. Hans-Werner Meyer, Schauspielergewerkschaft BFFS , geb. 1964 (Schauspieler geraten  oft in die Armutsfalle lt. Südkureir v. 23.08.2014)

454. An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899 - 1974

455. Nur wer arm ist weiss, was er auf dem Konto hat. Karl Lagerfeld, deutscher Modeschöpfer und Designer, geb. 1933 - 1938

456. Jesus spricht: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört. Aus der Bibel, Markus 12, 17

457. Mancher kauft vieles billig ein und muss es doch siebenfach bezahlen. Aus der Bibel, Jesus Sirach 20, 12

458. Ich denke, dass Bank-Institute gefährlicher als stehende Armeen sind.  Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre  Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne die so enstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages  ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst  eroberten. Thomas Jefferson, 1802, 3. Präsident der USA

459. Wer das Geld liebt, bekommt vom Geld nie genug. Aus der Bibel, Kohelet 5, 9

460. Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt. Albert Einstein, deutscher Physiker, 1879 - 1955

461. Wer das Gold liebt, bleibt nicht ungestraft, wer dem Geld nachjagt, versündigt sich. Aus der Bibel, Jesus Sirach 31, 4

462. Müh dich nicht ab, um Reichtum zu erwerben und dabei deine Einsicht  aufzugeben. Flüchtig ist er; schaust du nach ihm, ist er weg; plötzlich  macht er sich Flügel und fliegt wie ein Adler zum Himmel. Aus der Bibel, Sprüche / Sprichwörter 23, 4 u. 5

463. Es heisst, wer Schlangen hat, dem geht das Geld nie aus. Das ist doch lustig. Iris Berben, Schauspielerin, geb. 1950 (trägt schon seit mehr als 30 Jahren ein Stückchen Schlangenhaut mit sich herum)

464. Früher hatte jeder ein Sparschwein, heute ist jeder ein Schwein, der spart. Franz Kern, biofranz, geb. 1944 (könnte von Merkel-Schäuble kommen)

465. Jetzt schaue ich positiv in die Zukunft. Christine Neubauer, Schauspielerin, geb. 1962 (ist zwar froh, dass ihre Ehe nun  offiziell geschieden ist. Aber dass sie ihrem Ex-Mann Unterhalt zahlen  muss, findet sie ungerecht)

466. Es ist zynisch, dass wir uns jetzt derart rechtfertigen müssen. Campino, deutscher Musiker, geb. 1962 (weist die Kritik an Band Aid zurück und spendet lieber für den Kampf gegen Ebola)

467. Im Bundestag findet man heute kaum noch Böcke, dafür aber um so mehr Hobby- und Lobby-Gärtner. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

468. Ich muss zugeben: Ich fremdele noch ziemlich mit mir selbst. Kai Diekmann, BILD-Chef, geb. 1964 (Hat sich mit einer 100.000 Euro-Spende  an “Ein Herz für Kinder” von seinem Vollbart getrennt)

469. Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muss nur die Nerven behalten. John Kenneth Galbraith, kanadisch-amerikanischer Dioplomat und Ökonom, 1908 - 2006

470. Schützt die Vögel! Die Taube bringt uns den Frieden und der Storch Steuerermässigungen. Bob Hope, amerikanischer Komiker und Entertainer, 1903 - 2003

471. So weit das Auge reicht, lauter schwarze Nullen (Bundeshaushalt 2015) Franz Kern, biofranz, geb. 1944

472. Sparen nennt man die Anhäufung von Geld, nicht das Ausgeben von weniger Geld. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

473. Statt in Zeiten guter Konjunktur und stetiger Zuwächse einen Teil des  Wachstums zu sparen (Juliusturm) für schlechtere Zeiten, wurde das Geld  von den jeweils Regierenden aller Parteien für grosszügige und auf Dauer nicht finanzierbare Wahlgeschenke und für den Eurowahn schon für viele  Generationen im voraus verprasst. Nun dürfen die Völker, vorab die  Sparer, für die Zeche dieser in masslos gierigen und  grössenwahnsinnigen, ja sagenhaft krimineller Manier aufgetürmten  Schulden aufkommen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

474. Die Kunst des Schenkens besteht darin, den Menschen etwas zu geben, was sie nicht selbst kaufen. Alan Alexander Milne, englischer Schriftsteller, 1882 - 1956

475. "Globalisierung" klingt freundlicher als "Raubmord, Krieg + Plünderung". Bekannter Verfasser ukw

476. Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Wirklichkeit zerstören kann. Hans Kruppa, deutscher Schriftsteller, geb. 1952

477. Den berühmten “kleinen Mann auf der Strasse” nennt man die Masse. Kasse macht man mit der Masse. Diese Masse finanziert jede Art von Werbung  selbst, auf direktem Wege als Verbraucher, auf indirektem Wege über die  Medien. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

478. Wenn wirklich 20 Millionen britische Pfund auf dem Tisch lägen, würde ich morgen wieder mit Liam auf die Bühne steigen. Noel Gallagher, britischer Musiker, geb. 1967 (hält ein Comeback von Oasis wohl für möglich - trotz des Streits mit Bruder Liam)

479. Denn der Herr ist gerecht, er liebt gerechte Taten; wer rechtschaffen ist, darf sein Angesicht schauen. Aus der Bibel, Psalmen 11, 7

480. Moderne Familienplanung im Jahr 2015: Heirat oder nicht, Nebensache,  Hauptsache man liebt sich unsterblich für alle Zeiten und der Sex ist  erregend und aufregend. Da Kinder schneller gemacht sind, als  grossgezogen, zieht man sich mit ihnen schleichend Sorgen heran, die das so stürmische Liebesleben ziemlich schnell erkalten lassen.  Mutter-Vater-Kind-Kuren werden von unserem Wohlfahrtsstaat aus dem  Boden gestampft, für was haben wir eigentlich den Steuerzahler? Eine  moderne Börse für Mutter-Vater-Kinder-Tausch. Gleichgesinnte  Leidensgenossinnen- und Genossen versuchen dort, der tristen und meist  finanziell angeschlagenen noch andauernden Beziehung neuen Schwung zu  verpassen, was natürlich kurzfristig gelingt. Die Menschheit wäre ohne  Sex schon längst ausgestorben. Wachset und mehret euch - steht in der  Bibel - nirgends findet man die Stelle, wo geschrieben steht, mit wie  vielen Frauen oder Männern das geschehen soll. Schliesslich gehören wir  ja doch alle zu einer grossen Familie und sind alle füreinander  verantwortlich. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

481. Jesus spricht: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr  Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln aussen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Masslosigkeit zusammengeraubt habt. Aus der Bibel, Matthäus 23, 25

482. Nicht den Schnellen gehört im Wettlauf der Sieg, nicht den Tapferen der Sieg im Kampf, auch nicht den Gebildeten die Nahrung, auch nicht den  Klugen der Reichtum, auch nicht den Könnern der Beifall, sondern jeden  treffen Zufall und Zeit. Aus der Bibel, Kohelet 9, 11

483. Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf! Sokrates, griechischer Philosoph, ca. 470 - 399 v. Chr.

484. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben  zurückkaufen? Aus der Bibel, Matthäus 16, 26

485. Gold und Silber stützen den Fuss, doch mehr als beide ein guter Rat. Aus der Bibel, Jesus Sirach 40, 25

486. Auch ein wohlerzogener Wolf wird kein Lamm. Sprichwort aus Armenien

487. Wenn eine Hand die andere wäscht, sind anschliessend meist beide schmutzig. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

488. Endlich weiss ich, was den Mensch vom Tier unterscheidet: Geldsorgen. Jules Renard, französischer Schriftsteller, 1864 - 1910

489. Wie ich befürchtet habe, haben wir es nur vier Tage durchgehalten. Gwyneth Paltrow, Oscar-Gewinnerin, geb. 1972 (über den Versuch, für Essen nur den Betrag für Sozialhilfeempfänger auszugeben)

490. Ich bin, glaube ich, der einzige Fernsehmoderator in Deutschland, der  sich bei allen grossen vier Fernsehveranstaltern durchgefuttert hat. Thomas Gottschalk, deutscher Entertainer, geb. 1950 (über seine TV-Präsenz)

491. Die Frau mit Stil ist nicht die, die nur Prada trägt, Salat ist und  ständig zum Friseur läuft. Stil haben heisst auch, Fehler zu machen und  dazu zu stehen. Wolfgang Joop, Modedesigner, geb. 1944

492. Um eine Einkommenssteuererklärung abgeben zu können, muss man Philosoph sein, es ist zu schwierig für einen Mathematiker. Albert Einstein, Physiker und Begründer der Relativitätstheorie, 1879 - 1955

493. Für einen treuen Freund gibt es keinen Preis, nichts wiegt seinen Wert auf. Aus der Bibel, Jesus Sirach 6, 15

494. Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel; wer seine Augen verschliesst, wird viel verflucht. Aus der Bibel, Sprüche/Sprichwörter 28, 27

495. In hundert Jahren ist alles in anderen Händen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

496. Einer der Auswüchse des Kapitalismus ist blinder Konsumterror. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

497. Was nützt mir der Erde Geld? Kein kranker Mensch geniesst die Welt! Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Schriftsteller, 1749 - 1832

498. Gebot der Stunde: Lassen wir uns nicht aufhetzen von den Sprachrohren  und deren Presse von Leuten, die von selbst heraufbeschworenen Krisen  und vor allen Dingen von Kriegen profitieren. Jedes Volk will Frieden.  Zieht den Politikern aller Couleur endlich die vom Grosskapital  ausgeliehenen Spendierhosen aus. Gier frisst Charakter auf. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

499. Die Endstufe der Motorisierung ist erreicht, wenn das Parken mehr kostet als das Autofahren. Peter Sellers, britischer Schauspieler und Komiker, 1925 - 1980

500. Pech im Spiel heisst doch Glück in der Liebe. Oder? Dann konzentriere ich mich lieber darauf. Nina Azizi, Lotto-Fee, geb. 1974 (ist beim Lottospielen bisher immer leer ausgegangen. Aber das macht ihr nichts aus.)

501. Niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Aus der Bibel, Lukas 12, 15

502. Unabhängige Institute leben von Luft und Liebe. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

503. Eine Seite zahlt den Preis, entweder Karriere oder Kind. Das gilt für die Väter natürlich auch. Cordula Stratmann, Komödiantin, geb. 1964 (hat für ihr Kind ein lukratives Job-Angebot ausgeschlagen)

504. Wenn man systematisch acht Stunden täglich arbeitet, kann man es dazu  bringen, Chef zu werden - um vierzehn Stunden täglich zu arbeiten. Robert Frost, amerikanischer Schriftsteller, 1874 - 1963

505. Gebt acht, ich komme bald, und euren Lohn bringe ich mit. Jeder empfängt das, was seinen Taten entspricht. Aus der Bibel, Offenbarung 22, 12

506. Je gescheiter, um so dümmer! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

507. Kleider machen Leute, und was für Leute? Franz Kern, biofranz, geb. 1944

508. Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht  zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben  ausreichen? Aus der Bibel, Lukas 14, 28

509. Leute, die auf Rosen gebettet sind, verraten sich dadurch, dass sie immerzu über die Dornen jammern. Francoise Sagan, französische Schriftstellerin, 1935 - 2004

510. Die grossen und die grössten Strolche findet man ganz oben. Sie führen  ganze Völker ins Verderben, führen Kriege, demonstrieren Macht, lassen  gelinde ausgedrückt, zigtausend Menschen über die Klinge springen und  lassen sich in Siegerposen feiern, während die kleinen und die kleinsten Strolche ganz unten eingesperrt werden. Vor dem Gesetz sind alle  gleich, so geniessen alle gleiches Recht. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

511. Lege dein Geld in Alkohol an. Wo gibt es sonst noch 40 %? Verfasser, ein alter Wirt

512. Während die einen Geld haben, müssen es sich die anderen verdienen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

513. Die Geld-Druckmaschinen laufen auf Hochtouren (60 Milliarden Euro pro Monat, mindestens 1 Jahr lang - ab 2015) Franz Kern, biofranz, geb. 1944

514. Wohl angewandte freie Zeit heisst, dass jeder, der nicht nötig hat, für den täglichen Unterhalt zu arbeiten, verpflichtet ist, soviel wie  möglich unbezahlte Arbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft und  Menschenliebe zu leisten. Theodore Roosevelt, 26. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1858 - 1919

515. Dieses geheuchelte Gutmenschentum bringt uns alle noch um. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

516. Wenn du etwas gibst, merkst du erst, was du hast. Wenn du immer nur  denkst, du hast nicht genug, bist du arm, egal wie viel du hast. Johnny Strange, Musiker bei der Band Culcha Candela, geb. 1982

517. Ein Grosskotz ist ein Mann, der jeden Tag verzweifelt und vergeblich  versucht, seinen Kleingeist ins optimale Licht zu rücken. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

518. Unter den vielen Rentnern findet man nur wenige Edel-Rentner. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

519. Diese heile Welt lässt sich nur noch im Suff ertragen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

520. Auch wer arm ist, sollte sich unbedingt zwei Badezimmer leisten. Michael Caine, britischer Schauspieler, geb. 1933 (hat ein aussergewöhnliches - und sicher nicht ganz billiges - Ehe-Geheimnis)

521. Am meisten Unkraut trägt der fetteste Boden. William Shakespeare, englischer Dramatiker, 1564 - 1616

522. Momentan dürfen die viel gepriesenen europäischen Völker hautnah den  Unterschied zwischen Ordnung und Chaos leibhaftig erfahren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

523. Ingenieuren und Programmierern aller Couleur ist es nach vielen  vergeblichen Anläufen nach Jahren endlich gelungen, die schwarze Seele  von VW, stellvertretend für viele andere Autohersteller, weiss  erscheinen zu lassen. Es wurde eben hart daran gearbeitet, zu den  letzten und grossen Überlebenden der Autoindustrie zu gehören. “Nichts  ist unmöglich”, hörten wir aus der Ferne raunen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944 (zur Betrugsaufdeckung in 2015 durch die  Kontrollbehörde der USA. Die Abgaswerte anderer Hersteller ähneln sich auffällig und überschreiten im normalen Betrieb den angegebenen Wert um  das bis zu 40-fache)

524. Wenn dein Bruder vor der Tür steht, dann fragst du auch nicht, was er dich kosten wird, sondern du lässt ihn ein. Ernst Jünger, deutscher Schriftsteller, 1895 - 1998

525. In der Wirtschaft geht es nicht gnädiger zu als in der Schlacht im Teutoburger Wald. Friedrich Dürrenmatt, schweizer Schriftsteller, 1921 - 1990

526. Drum prüfe, vor sich ewig bindet, ob sich doch noch etwas Besseres findet. Nicht aus der Bibel

527. Gute Freundschaft kann man nicht mit Geld aufwiegen, die ist unersetzlich. Sebastian Bezzel, Schauspieler, geb. 1971 (Tatort-Ermittler, über die Sandkasten-Freunde aus seiner Kindheit)

528. Das “Pack da unten” hat auch seine Vorbilder. Es ist das “Pack da  oben”, frei nach dem Motto - Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Franz Kern, biofranz, geb. 1944 (Siegmar Gabriel, ehemaliger Wirtschaftsminister nannte so sein gerne gehabtes dummes Wahlvolk)

529. Nun hat die Ironie des Schicksals die Spitzen und Grössen der FIFA und  des DFB ins Visier genommen. 2015 - Aufdeckung korrupter Machenschaften  bei diesen Verbänden in den zurückliegenden Jahren - Sommermärchen 2006  usw. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

530. Bei dubiösen Verträgen auf höchster Ebene lässt man einen  uneingeweihten, naiven, namhaften, allseits bekannten Spitzensportler  gegen Honorar unterschreiben und glaubt, aus dem Schneider zu sein. Franz Kern, biofranz, geb. 1944 (korrupter Sumpf bei FIFA und DFB im Jahr 2015 aufgedeckt)

531. Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich. André Gide, französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger, 1869 - 1951

532. Wer den Armen gibt, hat keinen Mangel. Wer seine Augen verschliesst, wird viel verflucht. Aus der Bibel, Sprichwörter 28, 27

533. Wer sich der Spielsucht überlässt, ist seiner Ruhe Feind und der Gesellschaft Pest. Gottlieb Konrad Pfeffel, deutscher Fabeldichter und Erzähler, 1736 - 1809

534. Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke. Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin, 1907 - 1989

535. GEZ = Gebühren-Einzugs-Zentrale ----->  ZEG = Zwangsweise-Eingezogene-Gelder. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

536. FFV = Frei fahrende Völker - Dank Dr. Angela Merkel gibt es keine  Ziehgiener mehr. Wer wissen möchte, wie das bei uns abläuft, der lasse  sein Auto stehen und fahre mit der Bahn. Es schadet keinem, sich mal mit dem Fahrkartenautomaten zu befassen. Wem dies zu mühsam erscheint, der  schliesse sich dem FFV an, denn Schwarzfahren wird sehr teuer. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

537. Einem Engherzigen steht Reichtum nicht an. Wozu braucht ein Geiziger Gold? Aus der Bibel, Jesus Sirach 14, 3

538. Mancher kauft vieles billig ein, und muss es doch siebenfach bezahlen. Aus der Bibel, Jesus Sirach 20, 12

539. Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, denn dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt. Aus der Bibel, Markus 10, 25

540. Wenn einer viel Geld hat, ob er es verdient hat oder nicht verdient  hat, wird es für ihn sehr schwierig, es mit essen oder trinken  loszuwerden. Er braucht teuere Klamotten, eine oder mehrere Frauen und  Yachten, muss die entsprechenden Leute zu grosszügigen Festen einladen, muss die Puppen auf den Tischen tanzen lassen, die Spendierhosen bei  entsprechenden Anlässen überstreifen, auf der Spielbank den Grosskotz  heraus hängen lassen, nur um sicher zu gehen, dass er am Ende so  mittellos abtritt, wie er auf die Welt gekommen ist. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

541. Die Gemütlichkeit einer gut eingetragenen Hose kann man mit Geld nicht kaufen. Niki Lauda, Formel 1 - Legende, geb. 1949 (besorgt sich erst dann neue Kleidung, wenn es unbedingt sein muss)

542. Geht täglich hinaus auf die Strassen der Städte und ihr werdet Völker  aller Nationen treffen, ihr werdet Menschen aller Rassen, Kulturen und  Religionen treffen, Personen im arbeitsfähigen Alter werdet ihr  frohgemut auf Shoppingtour finden, Leute wie “Du und ich” dürft ihr mit  der Lupe finden. Streng gläubig wie Merkel und Gauck, kommen dann bei vielen altmodischen Leuten die längst vergessenen  Bibelsprüche in den Sinn von den Vögeln, die weder säen, noch ernten,  noch in Scheunen sammeln und Gott ernährt sie alle, oh!, ihr  Kleingläubigen, was kümmert ihr euch ängstlich um eure Rente und euer  Geld, das sowieso bald abgeschafft wird. Was sorgt ihr euch um euren  Urlaub und um die Sicherheit im Urlaubsland, ihr braucht den Urlaub doch gar nicht mehr, wenn ihr eure Arbeit verloren habt. Die Menschen aus  den Urlaubsländern sind doch alle hier. Nehmt euch, was ihr kriegen  könnt, es gibt da momentan viele Vorbilder, die vielen Gutmenschen  bürgen dafür mit ihrem Idealismus. Es ist wie bei der Hochzeit, wo alle  Verwandten eingeladen sind, doch alle haben abgesagt. Der Hochzeiter  schickt seine Diener aus - geht an die Wege und Zäune, holt alle, die  ihr findet - und sie werden kommen, damit es ein richtiges grosses Fest wird. Kommt alle zu uns, die ihr mühselig und beladen seid, Merkel und Gauck werden euch erquicken! Franz Kern , biofranz, geb. 1944 ( Bibelsprüche findet ihr unter Glaube und Glaube 2)

543. Besonders überwiegt die Gesundheit alle äusseren Güter so sehr, dass wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist als ein kranker König. Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 - 1860

544. Für einen treuen Freund gibt es keinen Preis, nichts wiegt seinen Wert auf. Aus der Bibel, Sirach 6, 15

545. Es interessiert mich nicht, der reichste Mann auf dem ganzen Friedhof  zu sein ... Wenn ich abends zu Bett gehe und mir sagen kann, wir haben  etwas Wunderbares gemacht ... das ist wichtig für mich. Steve Jobs, US-amerikanischer Unternehmer, 1955 - 2011

546. Es muss auch Grosskotze und Krösusse geben, damit der Bescheidene  weiss, wie bescheiden er ist. Es muss auch Reiche geben, damit der Arme  weiss, wie arm er ist. Es muss auch Gutmenschen geben, damit die  Bösmenschen wissen, wie bös sie sind. Es muss auch Dumme geben, damit  die Klugen wissen, wie klug sie sind. Es muss auch Künstler geben, damit die Banausen wissen, wie banaus sie sind. Damit einer gewinnen kann,  muss ein anderer verlieren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

547. Ich will gleiche Möglichkeiten für die Menschen sehen, wirklich gleiche Möglichkeiten. Ich will nicht erleben, dass sich jemand bereichert auf  Kosten der Armen. Brian May, Gittarist von Queen, geb. 1947

548. Der Sozial-Missbrauch, nicht nur im Krankheits-Unwesen, überwiegend durch mafiöse Strukturen verursacht, kostet den deutschen Steuerzahler im  “Wohlfahrtsstaat” jährlich hohe 2-Stellige Milliardenbeträge. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

549. Ich nehme nur Aufgaben an, die ich spannend und interessant finde. Nur für Geld stelle ich mich auf keinen roten Teppich. Franziska van Almsick, früherer Schwimm-Star, geb. 1977

550. Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert  sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist. Neil Young, Sänger

551. Nicht nur den Obdachlosen würde es schlechter gehen, sondern auch den  Mexikanern, den Armen, den Frauen und allen freien Denkern. Richard Gere, US-Schauspieler (warnt vor Donald Trump)

552. Wenn der Wahn wenigstens einen Sinn hätte, könnte man ihn guten Gewissens Wahnsinn nennen. Franz Kern, biofranz, geb.1944

553. Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. Mahatma Gandhi, indischer Politiker, 1869 - 1948

554. Der Vergrabene Schatz - - - Ein Kaufmann aus Kairo träumte in drei  Nächten, dass er in Bagdad auf dem Markt sein Glück finden würde, und er machte sich schliesslich auf die lange Reise. In Bagdad angekommen,  wartete er drei Tage geduldig, aber vergeblich. Da sprach ein  Kamelhändler ihn an und fragte ihn nach dem Grund seines langen Wartens. Der Kaufmann erzählte ihm von seinem Traum. “Was für ein Narr du bist”, lachte der Kamelhändler, wegen eines Traums so eine lange und weite Reise zu machen! Ich habe neulich geträumt, ich würde mein Glück in  Kairo im Garten eines Kaufmanns finden: eine Kiste Gold, vergraben unter einem alten Feigenbaum. Aber ich laufe nicht jedem Traum hinterher!  Da reiste der Kaufmann zurück nach Hause, grub unter dem alten  Feigenbaum und fand eine Kiste, randvoll mit Goldstücken. Arabisches Märchen

555. Münzgeld wurde uns zu schwer, deshalb mussten Scheine her. Wird das Bargeld dir zur Qual, wird es abgeschafft, na klar. Wird ersetzt durch leichte Zahl, kontrollierbar frei nach Wahl ...Franz Kern, biofranz, geb. 1944

556. Wenn ich alles satt habe und müde bin, werde ich in ein Kloster nach  Indien gehen. Du gibst Ihnen Geld, und sie kümmern sich um dich. Marina Ambramovic, Performance-Künstlerin, geb. 1947 (will nicht in ihrer Heimatstadt New York sterben)

557. Ich bin kein Politiker, ich bin kein Finanzfachmann. Ich bin ein  Mensch, der in einem kurzärmeligen Hemd dem Ball hinterherläuft. Sami Khedira, Fussball-Nationalspieler, geb. 1987

558. Dass mir hier keiner die Klinik verlässt ohne mindestens fünf Medikamente verordnet zu bekommen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

559. Als der seidene Faden riss, bekam ich die Erlaubnis, auf Messer’s Schneide zu tanzen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

560. Medikamente sind dazu da, dem Patienten Heilung zu suggerieren. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

561. Hinterfrage deine Medikamenteneinnahme nicht, du könntest an Mafiastrukturen kratzen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

562. Glaube und Heilung: manch einer glaubt, er würde durch Medikamente geheilt! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

563. Anorganische Chemie trifft auf organische Chemie, um den Kürzeren zu ziehen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

564. Reich kann nur einer werden durch das Geld, das die Masse der Menschen sinnlos verpulvert. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

565. Freie Marktwirtschaft ist gewährleistet, wenn sich einer auf Kosten anderer bereichern kann. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

566. Damit einer reich werden kann, müssen zig andere arm bleiben, deshalb  ist es möglich, dass sich das Weltvermögen auf wenige Superreiche  beschränkt. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

567. Umsatz ist der Applaus der Kundschaft. Götz W. Werner, Gründer der dm-Drogeriekette, geb. 1944

568. Mehr als ein Steak am Tag kann ich nicht essen. Mehr als ein Hamburger kann ein Mensch nicht werden. Uwe Seeler, National-Ehrenspielführer der Deutschen Fussball-Mannschaft, geb. am 04.11.1936 (er ist zeitlebens dem HSV treu geblieben - 1961  bekam er von Italien ein Angebot über 1 Million DM - er hat abgelehnt  mit oben genannten Argumenten)

569. Es soll genügend Leute geben, auch oder gerade in der Politik, die nur deshalb so lange an ihren Ämtern oder an der Macht kleben, weil die  Furcht, der Nachfolger könnte ihnen auf die illegalen Schliche kommen,  grösser ist als ihr Freizeit-Bedürfnis. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

570. Zeit ist Geld, das man verschleudert. Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph und Schriftsteller, 1894 - 1971

571. Ich bin eine geborene Schwäbin. Ich kaufe mir selten teure Klamotten -  und wenn ich koche, versuche ich, nichts wegzuschmeissen. Vanessa Mai, Schlager-Sängerin, geb. 1992 (hält sich für knausrig)

572. Zeitlebens arbeitete er wie ein Tier, sein Tag hatte vierundzwanzig  Stunden, die reichten oft nicht, er nahm öfters noch Teile der Nacht  dazu. So jagte er von Erfolg zu Erfolg, Missgunst und Mitleid in seiner  Umgebung hielten sich die Waage. Er gönnte sich keinen Urlaub weil die  Zeit dazu einfach fehlte. Die Globalisierung erfasste ihn, ob er wollte  oder nicht. Den Schlaf versuchte er auf vielen Auslandsreisen in der  Business-Class hinter sich zu bringen. So ging die Zeit ins Land, Geld  wurde zur Begleiterscheinung. Sein Imperium musste er notgedrungen stets vergrössern. Sein unsichtbarer Begleiter, den er in dieser von Arbeit  geprägten Zeit kaum bemerkte, machte ihn am Ende zum reichsten Mann auf  dem Friedhof ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

573. Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiss ich: Es stimmt. Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900

574. Die sicherste Methode, dein Geld zu verdoppeln: Falte es einmal und stecke es in deine Tasche. Frank McKinney “Kin”€ Hubbard, amerkanischer Karikaturist und Journalist, 1868 - 1930

575. Nichts im Leben ist umsonst. Selbst der Tod kostet das Leben. Deutsches Sprichwort

576. Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber eine Yacht, mit der man ins Glück segeln kann. Johnny Depp, amerikanischer Schauspieler, geb. 1963

577. Es ist Zeit, den Kapitalismus zu überwinden. Wir leben in einem  Wirtschaftsfeudalismus, der mit freier oder sozialer Marktwirtschaft  nichts zu tun hat. Und die Innovationen, die uns bei der Lösung  wirklich wichtiger Probleme weiterbringen, bleiben aus. Wie kann es  sein, dass vom Steuerzahler finanzierte technologische Entwicklungen  private Unternehmen reich machen, selbst wenn diese gegen das Gemeinwohl arbeiten? Wir müssen Talent und echte Leistung belohnen und Gründer mit guten Ideen fördern. Sahra Wagenknecht, Volkswirtin, Publizistin, Politikerin, Vorsitzende “Die Linke”, geb. 1969

578. Die unangenehmste aller Begleiterscheinungen der Macht ist ihr mächtig klebriger Deckmantel. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

579. Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende. John F. Kennedy, ehemaliger US-Präsident, 1917 - 1963  (Er musste sterben, weil er der Grossindustrie das Geschäft mit dem Perpetuum Krieg-Frieden-Aufbau verderben wollte. Er kam schwer verwundet aus dem Vietnamkrieg zurück und hatte die Sinnlosigkeit des Krieges erfahren)

580. Die grössten und effektivsten Melkmaschinen findest du weder in der Landwirtschaft, noch auf Farmen. Du findest sie bei jedem Staat auf dieser Welt, dort nennt man sie ---> Finanzamt ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

581. Die Geheimgespräche unserer Physikobermutti im Jahre 2016 zeigen nun Früchte. (An ihren Früchten werdet ihr erkennen, wann die Zeit reif ist - stand schon in der Bibel) Sie hat unser Vaterland, das bald keines mehr ist, an korrupte Machthaber für Scheinwahlkämpfe vermietet. Das Novum dabei ist: Der Vermieter zahlt die Miete und die Nebenkosten und ist für die Renovation zuständig ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

582. Physikobermutti ---> Unwort des Jahres 2017 ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

583. Es ist normal und legitim, dass der Mensch täglich versucht, sich Vorteile zu verschaffen. Ob es um einen Schlafplatz unter einer Brücke oder in einer Präsidentensuite geht, ob sich einer vom Ministranten zum Bischof  hochdient, ob es ein Arbeiter zum Gewerkschaftsboss bringt, ob einer vom Demonstranten zum Aussenminister mutiert, oder ob er es vom Tellerwäscher zum Milliardär schafft. Ellenbogen, Talent, Fleiss, guter Riecher, Herkunft, Vetter im Himmel oder in der Partei oder vielleicht gesunder Menschenverstand, was hört man nicht alles die Leute sagen. Es gibt so viele Möglichkeiten im Spektrum zwischen Bescheidenheit und grosskotzigem Grössenwahnsinn, so viele wie es Menschen gibt. Oft gehen die sog. Alpha-Tiere über Leichen, auch wenn es ganze Völker sind. Sie zetteln Kriege an, weil sie daran verdienen, sind beim Wiederaufbau an vorderster Front, weil sie daran verdienen. Dieses Tun scheint einem Perpetuum mobile zu gleichen. Und dann gibt es noch welche, die glauben, mit Wachstumsraten auf allen Gebieten der Wirtschaft, der Industrie und des Krankheitsunwesens wäre unser Planet zu retten. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

584. Auch Lügner sind streng gläubige Menschen. Sie glauben felsenfest daran, dass ihnen keiner auf die Schliche kommt. In den obersten Etagen der Chemie- Pharma- Energie- Rüstungs- Auto- Banken-Riesen und in der Politik findet man die gläubigsten Menschen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

585. Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten. John D. Rockefeller I. US-amerikanischer  Unternehmer, 1839 - 1937

586. Der längste Arm unseres ausgeklügelten Steuersystems ist die Mehrwertsteuer. Sie reicht neben der Alkoholsteuer bis zu den Ärmsten der Armen, ja bis zu den Schlafstätten unter Brücken und Dunst-Abzugsschächten. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

587. Die ausufernden Müllhalden, die Meeresverschmutzung und die Chemtrails sind die sichtbaren Auswüchse des Kapitalismus. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

588. Wachstum bedeutet für den Grosskapitalisten Fortschritt und Rückschritt für die Massen, für den “kleinen Mann” auf der Strasse. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

589. Momentan schreiben wir Juni 2017: Von der Welt- und Europa - Hochfinanz ist für Mitte bis Ende 2019 eine Währungsreform in Europa geplant. Die letzte gut versteckte, stille Euro-Währungsreform hatten wir 1999 mit der Einwechslung von DM zu Euro. Hauptsächlich Rentner, Arbeiter und Sparer mussten herhalten. Alle anderen konnten ohne Revolution kurzfristig ihre Preise von DM auf EURO umstellen. Nach 20 Jahren Euro wird nun das Bargeld abgeschafft. Die Währungsreform funktioniert dann auf Knopfdruck, wenn das Bargeld abgeschafft ist und jeder nur noch Zahlen auf seinem Konto sieht. Am Tauschkurs wird noch herum gebastelt, angenommen 2:1 für Bankzahlengeld, 4:1 für Kopfkissengeld in Scheinen bei der Landeszentralbank. Es erwischt vor allem wieder oben genannte, eben die Masse der Bürger, sie bürgen mit ihrer bereits geleisteten Arbeit. Wer 100 Millionen  Euro auf dem Konto hat, dem bleiben dann 50 Millionen Euro. Wer 1000 Euro auf dem Konto hat, dem bleiben dann 500 Euro. Ein guter Anfang für die Reichen! So war es bei jeder Währungsreform. Und Kopfkissengeld hat sowieso nur der Arme, der dem ganzen System nicht traut. Für 1000 Euro bekäme er dann 250 Euro ... Die Jahre 1929 - 1949 - 1999 - 2019 lassen grüssen ... Franz Kern, biofranz, geb. 1944

590. Globale Welt - globale Scheisse - gemacht von Global-Playern! Franz Kern, biofranz, geb. 1944

591. Geld mag die Art Frau anziehen, die du willst, aber harte Zeiten ziehen die Frau an, die du brauchst. Lilly Becker, Reality-TV-Star, geb. 1977 (auf Instagram auf die Pleite-Gerüchte um ihren Mann Boris Becker)

592. Ich bin weder zahlungsunfähig noch pleite. Boris Becker, Tennis-Legende, geb. 1968 (weist Berichte über eine angebliche Pleite zurück, die ein Gericht festgestellt hatte. Das Verfahren betreffe ein Darlehen, für das er zu hohe Zinsen zahle)

593. Wenn man als gutsituierter Mann mehrere extravagante Frauen nebst selbst gezeugtem Anhang zu versorgen hat, kann es passieren, dass die Portokasse schwindsüchtig wird. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

594. Insekten attackieren nur die strahlenden Lampen! Ronaldo, portugiesischer Fussball-Star, geb. 1985 (hat ein grosses Ego. Daran ändern auch die Vorwürfe wegen Steuerbetrugs nichts. Aber: Ronaldo weist in dem Fall ohnehin jede Schuld von sich)

595. Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran. Aus der Bibel, Psalm, Kapitel 62, Vers 11

596. Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen Geld. Oscar Wilde, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor, 1854 - 1900

597. Ich habe gejobbt und gespart, aber das hat vorn und hinten nicht gereicht. Iris Berben, Schauspielerin, geb. 1950 (hat als junge Frau im teuren London ab und an was mitgehen lassen)

598. Einige Kritiker halten Karl Marx vor, einige seiner Voraussagen über den Kapitalismus würden nicht stimmen. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass Marx die selbstheilenden Kräfte der Wirtschaft tatsächlich überschätzte. Er glaubte felsenfest an den guten Kern seiner Nachfahren in Chemie, Pharma und Banken, die nie der grenzenlosen Gier nach Geld und Macht verfallen würden. So wurden seine weisen Voraussagen von der Realität weit übertroffen. Die Bosse dieser Unternehmen nennen sich heute Global-Player und haben sich mittlerweile im oberen Sektor der Kriminalität einen Namen gemacht und bestimmen ihr grosszügiges Gehalt selbst. Was nützen da schärfere Gesetze - schliesslich sind wir “wer”, haben uns hochgedient und alles Tun ist legal. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

599. In einer global organisierten Welt und deren Wirtschaft bringen Sanktionen gegen einen Staat nur Leid. Man möchte die “Grossen” treffen und trifft dabei das Volk mit aller Härte. Genau so ist es mit dem Boykott gegen korrupte Firmen. Die Bosse, die man zu treffen vorgibt, lachen sich ins Fäustchen, sie haben längst ihre Schäfchen im Trockenen, es trifft die Arbeiter, sie werden entlassen. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

600. In unserer Leistungsgesellschaft ist das Fingerspitzengefühl in die Ellenbogen gerutscht. Jürgen Wilbert, deutscher Literat und Aphoristiker, geb. 1945

601. Ansicht und Einsicht sind zwei seltene Mauerblümchen in den Gärten der Karibik. Wenn die Reichen wollten, den Reichtum, den die Millionen Armen für sie geschaffen haben, minimal zu honorieren, könnte man die berühmte und stets vorgeschobene “Schere” vergraben. Doch die Gier als Ansicht zerschneidet schon das Papier, das die Grundlage für eine Einsicht sein könnte.  Franz Kern, biofranz, geb. 1944

602. Dieses “Pack” da oben dient als Marionette für ein noch grösseres “Pack”, viel weiter oben, dessen Gier keine Grenzen kennt. Wer so etwas behauptet und dabei an der Wahrheit kratzt, steht unter dem besonderen Schutz des Verfassungsschutzes. Franz Kern, biofranz, geb. 1944

603. Ich finde, dass wir alle viel zu viele Steuern zahlen, vom Zeitungsverkäufer bis zum Rock-Star. Noel Gallagher, früherer Gitarist der britischen Rockband Oasis, geb. 1967 (über die Aufregung um Steuerflüchtlinge)

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